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Die Gesetz- des dem schm Volks, daS er regieret, verstehet er seihst, unD ist treuwUenS, sie zu beschützen und zu befolgen; denn erfühlet die Verbindung und die Heiligkeit des Eides.
Bey der Verehrung khätiger und rechtschaffener Religion deS Herrens, die er bei Gelegenheiten lobet, ist er nicht gleichgültig, auch sehr geneigt, diejenigen zu dulden, die in der ihrigen einen andern Namen führen, als er. ozhn lobet und fürchtet ein jeder Stand, selbst der Geistliche, des- sen Haupthang sonst mehrentheils sich im Tadel oder im Herrschen sehen lasset.
Den Soldaten sichet er an alS die Stütze des Staats, übet oftmals selbst seine Leute in Waffen, und verändert und wählet, was aus diesem und jenem Dienst ihm nützlich dünkt. Und, weil er glaubt, der Herr müsse selbst einen Gefallen am Soldaten beweisen, siehet man ihn nie an- Vers als im Kriegeskleiv, gewöhnlich grün mit roihen Auffchlägen und Kragen und bleichgelber Weste mit Gold.
Er glaubet, zu einem Feldherr» gehöre «in Hartesund strenge«Leben; und deshalb achtet er keine Ermüdung, die er zuweilen in Zwangjagden, und noch mehr auf Reisen, dis auf das äußerste treibet; auch hat er seinen Cörper gewöhnet, sich allenfalls des NachiS mit einem kleinen Bette und einer öberdecke zu begnügen.
So unangenehm ihm natürlicher weife die Einbuße verlohrner Länder seyn muß, so scheinet er doch nicht den Wahlspruch Kaiser Friederich de« Dritten zu führen; denn sein Vergnügen wird mehr in dem ruhigen Besitz seiner Staaten, als in dem unruhigen Gewinn neuer Länder bestehen. Er wird nach dem Urtheil einsichtiger Männer Armeen halten mehr zur Erhaltung , al« zur Vermehrung. Tapferkeit und Beispiel in gerechten Absich. ten werden nach eigenem Sinnspruch die Grundsatz« seiner Handlungen besiimmen.
Ergötzlichkeiten entziehen bei ihm denen öffentlichen Geschäften kein« Zeit; und die Vergnügungen suchet er wenig, denn er ist ernsthaft; indeß haben Die häuslichen bei ihm einen starken Vorzug vor denen rauschenden. Seine Lebensartist völlig dazu eingerichtet, sich dem erhabenen Amt seiner Krone zu widmen. DaS Schauspiel ist ihm nur zur Erholung de« Geistes und zum Vergnügen des Verstandes angenehm.
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