wHchenbl^er.
tiTtr und em Redner, wie schicken sich die zusammen? Wenn der demon- strirt, so dichtet dieser, Md wenn der zirkelt, so herrscht dieser über vaS Herz der Menichen. Ihr Geschmack verhält sich zu einander, wie der Geschmack eines Einsiedlers, zu dem Geschmack der Welt.
XXX B.
* . *
*
Wo der Schein gilt, so wird die Welt von Minute zu Minute klüger, und die Menschen lernen von Minute zu Minute geschwinder, gründlicher und unbetrüglicher denken. Was Leute ron zwanzig Jahren fonji nicht wußten, das wissen jezt Kinder von zehn Jahren Ehemals zweiftl- ten viele noch in ihrem fünf und zwanzigsten Jahr, ob sie auf Schulen so viel gelernet, mit gutem Gewissen Akademien besuchen zu können ; jetzt wissen die meisten in ihrem sechzehnten Jahre nichts mehr zu lernen; und wer erst im achtzehnten auf hohe Schulen geht, der kann es niemand verargen, wenn er ihn für ein schlecht Genie- wo nicht gar einen Dummkopf hält. A.
* * *
Der ttachruhm wird gar ost als Zicl und Triebfeder großer Handlungen angegeben. Man quälet sich , zu zeigen, daß von dem allein MN nur eingenommen, fty. Aber versprechet diesen großen Driftern, vielen und großen Ruhm nach ihrem Tode, aber chen so viel -Verachtung in diesem Leben. Gche aus ihr Gesicht acht; es wird euch zeigen, ob das Gegenwärtige oder Zukünftige sie rühret. Fraget sie, wenn sie auf dem Punkt stehen , alles zu verlassen, wie der Nachruhm wirke, und ob sie nicht gerne etwas von demselben abgchen wurden, um noch einige Jahre mehr zu leben. Es ist wahr, daß man gerne weiß, man werde in dem Andenken der Nachwelt leben; aber es geschieht tvv! nur in so weit, als man anfängt, die Annehmlichkeit dieses Ruhms schon jetzt im voraus zu schmecken. Und was liegt denn auch für ein größer Reitz Darinn, Dag Die W.it unS Ehre erweism wird, wenn wir sie nicht mehr nörhig haben? D-
=*' *
Der Wei^e lvundert sich über eine ihm unbegreistiche und doch allgemeine Thorheik,'daß Dmge, die am wenigsten mir Menschlichkeit und MMeit übmWimmm allezeit in Ehren sind, sobald sie viel Geld em- brmLen.


