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oder wenn wir im Sommer unter der Linde vor der Thür sitzen, fein etwas erzehle-!, damit ich dir allerhand artige Sachen mitbringen könnte, und damit die andern Leute im Dorfe nicht sagen dürften: Röschens Mann i|i nie binte dem Ofen ausgekommen. Es wird mir schwer genug dich zu verlassen, auch nur auf zwölf Wochen, das kannst du glauben , aber ich habe nun einmal so einen närrischen Kopf, daß ich denke auf mein ganzes Leden glücklicher zu seyn, wenn ich einmal aus meinem Dorfe in die Welt gekommen bin. Doch aber Röschen, wenn du nicht willst, so will ich auch nicht - - und dabey sah er Röschen so an , und Röschen, die die artigen Sachen und einen in der Welt gewesenen Mann auch nicht ungerne gehabt hätte, sagte: so zieh denn meinethalben bin, aber unser Vrrlöbniß und alles ist aufgehoben bis du wieder kommst; wenn du penn treu bleibst, und nicht Saufen und Fluchen gelernthast, so - - aber schreib auch fleißig und komm bald wieder - Wilhelm hätte gern das Ver, löbmß zuvor zu Stande gebracht gesehn, allein Röschens tzltern widersetzten sich grade zu, und Wilhelm, der seinem Röschen nicht ohne Grund viel Beständigkeit zutrauete, gab zuletzt nach, da er sah, daß es nicht anders seyn konnte.
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Bis zur Abreise waren er und sein Röschen die glücklichste Leute von der Wett. Wilhelm liebte Röschen jetzt nod) zehnmal mehr , weil er in seiner Liebe nun nichts mehr sah, daß sich seiner Lieblingsidee entgegen setzte, und wußte ihr so viel vorzuschwätzen, daß sie selbst nach und nach anfieng seine Schwärmerey immer vernünftiger zu finden. Allein den letzten Abend seiner Abreise wäre bald fein ganzes Project umgestürzt worden. Er kam eben aus der Schenke zurück, wo er mit feinen Reisegefährten die Nötbi.ge Abrede genommen hatte, und sah im Geiste schon alle Wunderwerke von Holland, als ihm sein Röschen, bey deren Eltern er den Abend, wie die Landkeute sagen, Valet essen sollte, begegnete. Sie hatte das Mieder angezogen und die Mütze aufgesetzt, welche ihr Wilhelm zum Weyhnachten geschenkt - Nun ist alles fertig Röschen , faa'e er. Sie sah ihn an, antwortete nichts, und ohne ihre Auaen vün den (einigen abzuwenden, flössen ihr Die Thränen von der schönen Wange. W-Melm stand da und bohrte seinen Stock in die Erde. - Ja Röschen, ichschwöre es dir, Feinen Fuß will ich von hier setzen. Mit einemmale seh ich alle meine-Narrheit. Bergieb sie mir Röschen. Komm , mein Entschluß ist
geändert, ich bleibe. Er »ahm sie unter den Arm und gieng sogeschwind, als


