95
wscheMate.
i iff et ohne Entschuldigung. Utib Fewn st jü boff^/ Ä XSS Gottes ihm sein erstes Verbrechen verzechen, so hat er dock wenig Grund zu glauben, daß seine wilde und unnatürliche Grausamkeit Vergebung finden werbe-
sä ifffflir unbegreifij», warum diese Kinder als ein so schlecht^ Stück der S^p uug geachtet werden. Man kann nicht den geringsten Theüdes Lastet, welches iNen das Leben gegeben/ ihrer Unschuld zurechnen. Gott selbst bezeiget sich gegen dieselbe eben so gütig, und traget^für«le eben so v el Sorge als für die übrigen Arten der Menschen: Er grebt ihnen eben H Gestalt, er rüstet sie mit eben den KrafteÜder Seele auS; ist es dennM) esi'.e verwegene Künheit, ist es nicht die größte Ungerechtigkeit, daß Menschen dieselbe verachten und verstossen wollen.
Es ist meine Meinung nicht, daß solche Kinder eben so so^i> gehalten werden, wie diejenigen, die aus rechtmäßiger Ehe gezeuget. Dochwiw kein Erbe, der noch etwas von der Menschlichkeit und von emem guten Kerzen besitzet, sich wegern, ihnen einen kleinen Thest zu ihrem Unterhalt zu verwilligen. Ich wolre wünschen, daß die Gesetze ihnen dieses Mtken- mten. Gesetzt aber, daß dieses niemals geschicht, so stehen wir ooch alle unt.,E dem Gesetz der Natur, und wir alle sind verbunden demselben $u gs* horchen Dieses aber befiehlet ausdrücklich, daß Eltern für cht eigen Fleisch und Blut, das ist für alle ihre Kinder , sorgen sollen. Und gewiß: die Versorgung solcher Kinder, davon ich bisher geredet , 'st das beste Söhnopfer, welches sie für das Verbrechen, daß sie dre.elbe gezerrget, Gott d erbringen; es ist zugleich die^einzige Genugthuung , die vern selbst leisten können, für die Schmach und Verachtung , der ju ohnedem unterworfen bleiben.
Ich wünsche von Herzen zur Ehre meines Vaterlandes , und zum Be- sten dieser Unglückseligen, daß ein eigenes Spiral oder ^)aus nach Ar< des varisrstDen möge aufgerichtet werden, worin diejenigen, deren Elend nut ihrem Leden anfanget, Unterhalt und zugleich Schutz wider die verkehrte und unbarmherzige Welt finden könnten. Viele von ihnen wurden, wenn man gehörige Sorgfalt für sie trüge, nützliche Mitglieder des gemeinen Wesens werden, und wohl gar dem Staate zur größten Zierde gereichen.
Ein-


