»o, Möcherrblarr.
so angenehmen Beschäftigung aufzuhalten. Die Zeit vergehet dabey, ohne daß man weiß, wo fie bleibt ; und damit sie uns um so viel weniger beschwerlich wird; so kann man sogleich nach Tische Kaffee ttinken.
Alsdenn spielet man Chatten. Mit andern Arbeiten müssen sich nur Menschen beschästigen, welche durch ihre Armuth und durch ihren niedrigen Stand dazu verdammt sind. Mein alter Vetter, über den ich mich schon einmal geärgert habe, hat die närrische Mode, sich des Nachmittags einige Stunden mit seinen Kindern abzugeben. Er redet ihnen als- denn viel wunderliches Zeug von Religion und Tugend vor; er erzehlet ihnen etwas aus der Geschichte und Erdbeschreibung. Er zeigt ihnen aller- Hand sonderbare Dinge, daraus sie, wie er sagt, die Grüße deS Schöpfers in den Werken der Nötür erkennen könnten. Ja! ich habe einmal mit vielem Eckel gehört, daß er ihnen eine ganze Rede über die Raupen hielt.
?/; Aber wozu Hilst denn das alles? Bringt die Kinder nur io Gesellschaften. Da werden sie leben lernen. Und wozu muß man denn einen solchen verwünschten Menschen im Hause halten, wenn man sich selbst mit den Kinden abgeben soll. In meinem Haufe ist es um - Uhr Zeit, die Abendmahlzeit zu nehmen.
lDie Fortsetzung folgt.)
Aveniflement.
Nachdem« nachstehende zu weyl. des Fürstlichen Generalmajor von SchwalbachS Debitmafle gehörige Stücke, als nemlich: x) das soge- nante Hoshauö, nebst Scheuer und Hof in der Hinkergaffe. z) Ein großer Hintergarthen in allhiesiger Stadt neben dem Stadtbrauhauö und Herrn Steuer. commifFario Lyncker dem Stockhaus gegen über gelegen, hält i Morgen f- Ruthen. 3) Eine Meße am wißmarer Weg, in denen sogenannten großen Weiden hält mit dem so das Wasser an dem Rain zur Wieße gestoßen 1 Morgen fz| Ruthe. 4) Ein Garthen auf der Neustädter Schoor, gegen der Schanze über hält Ruthe, nebst Garthenhaußgen auf dahiesigen Regierung--Canzleybau den iz. Ottobr. 4. c. des Nachmittags r. Uhr öffentlich fubhaftiret und gegen baare Be-


