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r-8 Wochenblatt.

So weit war ich; und nunentschloß ich mich kurz: Ein Hand, und Sittenbüchlein für Leute zu schreiben, welche sich vom Pöbel unterscheiden, galant, vornehm und glücklich leben wollen. Ich werde darin einige Re- Mn Metzen, für deren Richtigkeit ich stehen kann. Insonderheit aber werde ich zeidenmüssens wie man sich bey dem schönen Geschlechte du?ch Allerhand lustige Einfalle, durch kleine Liederchens, durch zierliche Kompli­mente, durch Ratzet, durch Spiele u. s. w. beliebt machen , und seinen Witz anpreisen könne.

Da eS auch sehr schön ist, wenn man in Gesellschaften mit auserlese­nen Gesundheiten und artigen sinnreichen Historien dienen kann, so.werde ich eine ansehnliche Sammlung derselben beysügen. Ueberhaupt aber will ich zeigen, wie man frey, artig und galant leben müße, um sein Glück zu machen.

Ich zweifle nicht, daß man den Werth dieser Arbeit zu erkenne«, und sie zu schätzen wissen werde.

Anitzo liefere ich nur allgemeine Vorschriften.

r. Die Leser können daraus urtheilen, ob ich im Stande bin mein Ver­

sprechen zu erfüllen. Ich würde, wenn ihr Urtheil günstig ist, dennoch in einem besonder» Anhänge zu dem versprochenen Werke eine Chiroman­tie, eine Pbisiognomie, eine Punktirkunst und eine gründliche Anweisung aus der Taße und den Charten wahr zu sagen beyfügen. Man sollte nicht 'glauben, wie beliebt man sich dadurch machen kann : zumal va man aus unfern Gesellschaften die alten Pedantereyen verbannt hat, und wie eü bil­lig ist, nur zusammen kommt, um lustig zu seyn.

■ Man kann durch diese wohl angebrachte Geschicklichkeiten verschiedene Freyheiten bey den Frauenzimmern erhalten, welche ganz angenehm sind. Ich werde aus diese nützliche und brauchbare Schrift i Rhrlr. Pränumeration annehmen, welche die Liebhaber an den Verleger einsenden können.

Erstes (Kapitel meines Hand, und Sittenbüchleins, welches einige allgemeine Vorschriften enthält.

Vorläufige Anmerkungen.

. Est w der Tbat zu beklagen, daß sich die Sitten unter den Hän­den der Geistlichen und einer Art von Pedanten die man gemeinialich Hof­meisters nennet, so sehr verschlimmert haben. 8 » v f

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