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Wochenblatt.

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auf in einem Luchspelj mit Schafspelze gefüttert, wieder kam. Es be­fremdete Den Menant, Da er sah, Daß Epiktet, Denkostbaren Luchs mwen- Dia, unD Den SchasspÄj aussen trug, augenscheinlich dacht er, hat sich Der Philosoph in Der EN geirrt > ich muß ihm Doch Nachricht Davon ge­ben Er -hak es, unD wie erstaunte er, als ihm Epiktet, nachdem er sieh erst über seine Einfalt satt gelacht hatte, antwortete: Es mag seyn, mein outet Menantes, Daß du dich Darauf verstehest- wie man einen spanischen Strumpf geschickt emzieht, aber in Der Kunst, wie rnansich in Diese Gak- tuna von Pelzen kleiden müsse, bist Du, wie ich sehe, biß zum Bebauern, unwissend. InwenDig allerDings muß Das Wolfsfell s-yn, inwcnDig, und wenn ein Härchen davon heraus sähe, so weite ein Philosoph, wie ich, Mit einnemmale um alle feine guten Absichten.

Menant gieng in das Gewölb zurück » wo er einen großen Fürsten sand, bet »erlangte, daß man ihm Votleglöffel bringen sollte. Man brach­te ihm vier, allein er wollte so viel nur zu bekommen waten. So gleich wurden all-, di- im Gewölbe waten , herbeigeschast. Nun zog Der Fürst ein Vetzeichniß aller feiner Hofbedienten , der ungefähr dreihundert seyn mochten, hervor, erwog genau jedes Verdienst, und gab nach Beschas- fenbeit desselben jedem feinen befonDern Löffel; Den Verdienstvollem grösse­re , unD Dem andern kleinere. Als etwas besonders merkte Menantes an, daß einige alte Hofbediente, Die ihre Wichten nur so obenhin gethan hat­ten, sehr kleine Löffel bekamen, unD es schien ihm ftemD, Die Verdienste Der Leute mehr nach ihren tteugeleisteten Diensten, als nach der Länge Der oeit -u messen. Voll Verwunderung über diese seltsame Austheilung konnte er nicht umhin, den Fürsten, Den et sehr genau kannte, an« tureDen Ich habe sonst an Den Höfen großer Herren gefeben, daß Die Köche ohne viele Bedenklichkeiten wie es ihnen emkömmt, Die Suppe au«» HofbeDienten nur mit einem Löffel auStheilten. Der Fürst antworte, te- Eben so hielt auch ichs bisher, mein guter FteunD; aber Die schlim. men Folgen haben mich endlich gelehrt, einen andern Weg einzuschlazen. Der Fürst, Der getreue unD fleißige Dienet haben will, muß sorgfältig und gerecht auStheilen; sonst darf er sich nicht wundern, wenn sich bei sei­nen Hofbedienten Die ausserordentlich heißhungrig nach Der Suppe Der Gunst ftnD, Da, inDem sie die Schüssel ihres Nachbahm überlaufend unD fett, Die ihrige hingegen leer und mager sehen, Die Liebe in Haß, Die Ehr­furcht in Verachtung und Die Dienst- in Beschwerlichkeit verwandelt. Sie ' Oe s sind