Wochenblatt.
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„ gruben verborgen läge. Die Verschwendung deckt zwar meine Tafel: " M>-r ach! Aa-iwrha/ wie viel mehr Vergnügen gab mir das schiech» teste Gericht, das n>ir unS selvst jubereiteten; und wo ist die Zufrieden» he r, die sonst bei) jeder Mahlzeit, die wir miteinander hielten, zu Herr«
„ (eben pflegte’ Meine Obren werden von dem unsinnigen Gelachter und " Ln De\, uniücbtiflen Reden versoffener Trunkenbolde gemartert; daS " sind die muntern Freunde, Deren Ihr Erwähnung gethan habt, daS sind dst Nichtswürdigen, mit denen ich umgehen muß. Die vielen Bedien» t , die ihr gesehen, sind keine Bediente, es sind Verräther und Feinde: Sie halten e8 für ein Derbrechen, gegen mich böflid) zu seyn , id) bin ihr Svott und ihr Mädrlein, und will wohl mit einem Lide betraf»» 7/n, daß niemand im Hause seinen Zustand mit Dem mein,gen vertäu, (dien werde. Sie dielen mir alle T>otz , und machen eS so arg, daß icd es fast nichtlanger ertragen kann. Jene Dort, herrscht unumschränkt, " unD mit ihr unD einigen andern von ihrer Gattung, bringet mein @e» " wifvi olle Nächte zu , und der unverschämte Kerl, Der Euch beremge. " fuhrt hat, unterstund sich neulich gar, meine Tugend aus die Probe zu
k,nL und noch dazu auf Anstisten seines Herrn. Urtheilet nun, wie " Ll » mein Zustand sey. Di- große Pracht Di*8 PaUastes macht " ®.“f matlund krank: Das arme Weid Dort am Thor sieht Denselben, " und bat mehr Freude davon als ich, ob sie gleich so thörigt seyn mag, " L",u beneiDen." Iaciwrha war bei) diesen Reden so wehmlith.g »nd Erst geworden, daß sie kein Wort hervordringen konnte. Carlos fuchke^d ese traurige Unterredungen abzukechen, und srdgte nach Lomsew, Ld dem kleinen Sohn. „ Deren Gesellschaft, Madame," sprach er, ". wird Ihnen doch mitten in diesem Elende zum Tröste gereichen. - „Ach!
Dow Carlos/" versetzte Elvira, „mir mußte kein Trost ubng bleu " h»n- Die Rache des Himmels verfolgt mich in meinem ganzen leben, weil " leb ohne dessen Fügung gebeyrathet habe. ES ist etwas seltenes, daß " ick meinen Sohn sehe: er bat schon gelernt, seine Mutter zu verachten: " «tütt schon in Die Fußstapfen feine« lasterhaften Vaters. Lomstw/ di/^hr hier vielleichterwartet, hat die tolle Aufführung meines Gemahls " wenig Tagen von Hier vertrieben. Sie hat lick schon in die Em,am, leit begeben, und wird jetzo ohne Zweifel fehr traurige Gedanken Datu. ' bet hegen, daß sie durch ihre ehrgeizigen Absichten so viel Notb und
Elend über mich gebracht hat. Die einzige Urfad), warum wich Alow« ” heiMhete, war, daß er mit meinem Gelde einige Schulden, die
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