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Wochenblatt

la(ren fe«. et* habe diese Stelle nur deswegen «ingttückt, um gleich l)(y pem Anfang meiner Vertheidigung dadurch ein gutes Vorurtheil für meinen Autor zu erregen- Zur Sache-

Das Duzend Commenkarn kommt bey unferm Stück einmüchig überein, daß Theophrast hier «in Muster eines rechlschafnen DorfpastorS habe barstellen wollen; und der alte Deutsche Uebersetzerfagt m einem be» spnvern Vorbericht zu diesem Sluck, nachdem er auf zwo Seiten durch ein Schock Cikaiionen aus der Bibel gezeigt hat, daß alte Prediger das Slmtder Apostel begleiteten, wie eines jeden einziger walsttt Endzweck die Besserung seiner Gemeinde seyn müsse. Er werde diesen Endzweck errei, che», fahrt er fort , wenn er seine Gemeinde von allem Wohlleben abhal- tt, von dem süßen G'ft, das sich so leicht in das menschliche Herz sch ei­ch , und es mit einem festen Schlamm überziehe, wo die Wurzel des Un­glaubens gar zu leicht anschlagen, u.ip das anfangs klew-Pflanzgenin sol- cke Acsie sich ausdreiten könnten, VW das arme menschliche Arz dadurch so überschattet werve, Vasi die Strahlen des Evangeliums auf keine Weise btmuDtingen und cs wieder erwärmen könnten, em treuer Seelenhirtmus- L f iner Heerde mit gutem B-vspiel Vorgehen, und aus leinen fetten Psarr- autern sich nie satt weiden, damit die Heerde auf ihren magrern Tristen idn nachahme. Des Leides müsse man warten, doch so, daß er nicht geil werde. Der Satanas werbe zwar bas Gift der Verleumdung auöstr-u- en, und es Geiz nennen; aber wie leicht könne man des Ehrenlchatzes ent­behren, wenn man den Schatz im Kasten habe; und in theuren Seiten, weltbe der Himmel in Gnaden verhüten wolle, alsdann die Frommen,de­ren Anzahl leider! doch sehr gering wäre, zuweilennut einem Scherfiem er­st uen könne. Nach einer ziemlich kurzen Lobrede auf die Freigebigkeit er­mahnet er nochmals, ja nur den Frommen in der Noch beyzustehen, und cheilt etliche Regeln mit, wie durch scharf angchellte Prüfung der Fromme von dem Gleißner zu unterscheiden fei). Bev dieser Gelegenheit beweist er durch etliche Schlüffe, daß alle Menschen Betrüger seyen, und zieht dar­aus die andere Hauptpslicht eines wahren Seelenhirten Suche, so Siel du kannst, andern die Gelegenheit zum Betrug abzu,chneiden.,. Die- r.s l-n beut u Tag so viel nöthiger; weil der Prediger den emreisenden Schwelgereym und Ueppigkeiten keinen hinlänglichen Widerstand chun könne, und jeder folglich durch Betrug sein Vermögenzu vergröserniuche, damit es zur Unterhaltung der Ueppigkett zureich«. Diese zween Puncte wtn i 9***