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wochettblätk.

durchdisputiren lassen. Auf Verlangen erklärt er den Brief deS herligm PaulluS an die Kolosser in einem Collegio exegetico - pradico und gwt Anweisung zur griechischen und hebräischen Sprache.

Herr Johann Christoph Friedrich Schulz/ der Theologie aus­serordentlicher ProfeCTor tragt von 9 * 10. den zweeten Thell der Dogma­tik nach dem Heilmann vor; und sezt die Arbeiten des Predrgersemma- riums fort.

Herr D. Christoph Ludwig Nebel/ der Medicmau^ cher ProfeHor sangt von neuem Vorlesungen Uber die Hebammenrunlt nach dem Stein an. In seinen Vorlesungen über die -Osteologn wird er von den mancherlei Verrenkungen und Brüchen der Knochen llnlemchr geben und privatiffime die Wundarzneikunst vortragen.

privat Docenr.

Herr Johann woltzaug Lonrad Lmck / der Weltweisheik Doclor, fd-igt die Logik, Mekaphvsick und phllosophische Moral nach dem Feder von neuem an. Die Sprüchwörter Salomons erklatt er und «rbi-t-t sich zu Vorlesungen über die hebräische und arabische Sprache, nach Herrn Hofralh Michaelis Grammatiken.

Beschluß des im z8. Stück abgebrochenen Hand - und Sitten« Küchleins, welches einige allgemein« Vorschriften enthält-

3. Von der Aufführung des Abends.

DeS Abends ohne Gesellschaft zu ftyn, ist eine unerträgliche Last. Man muß daher dafür sorgen, sie zu erhalten. ES ist einem Manne vom Stande unanständig, des Abends viel schlechter zu speisen, als des Mittages.

Wie armselig sieht es auS, wenn man etwa ein bißgen kalken Bra­ten und Buikerbrod austrägt. Da kann «S sreylich nicht recht lustig zu gehen.

Mich deucht: keine Zeit ist zum Trinken bequemer als di« Abendzeit. So Halle ich es. Und ich bin gegen I l Uhr mit allen meinen Gasten fer-

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