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Wochenblatt.

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k'ßes beständig aufwallenden Luftblasen entfernen die kochende Feuchtigkeit fast immer von der unmittelbaren Berührung des Metalles , und lasten ht weder Zeit noch Gelegenheit etwas von den Kupfertheilchen anzuneh- men. Dahingegen ebendieses von stillstehenden warmen Feuchtigkeiten, wie nur gedacht, weit eher geschehen kann. Man hat daher

4. von unfern gewöhnlichen Theewassrkesseln keine Gefahr zu besor- aew, da sie zumal innwendig verzinnt, und wenn sic auch durch langen Gebrauch davon entblößet waren, doch an dessen Stelle gememlglrch,mtt einer sich angelegten steinartigen Rinde überzogen sind. Dahingegen man dieselben , sobald diese steinartige Rinde abgeklopset worden ,, von neuem Überzinnen lassen muß. - -

Ob nun wohl dieser Ursache wegen eben nicht zu rathen wäre, Weine- «ia, oder andere sehr saure Safte, in bloßen Kupfer verschiedene Stun­denoder ganze Tage lang stark, oder langsam zum Verdicken , kochen zu lassen; da Eßig $ E in weit kürzerer Zeit so sehr darinn verdirbt, daß er biet)W(ind'ele9ten (Surfen (SMSdrün fdrbt, und sie der Gesundheit höchst nachtheilig macht^ Kesseln am schmackhaftesten ge­

sottenen Mche, ohne alles Bedenken sicher genießen, unerachtet zu ihrer Bereitung äusser dem Wasser noch Salz und Eßig genommen wird. Denn das Wenige von Eßig wird durchs Wasser sattsam verdünnet; sie selbst brauchen nut sehr kurze Zeit zum Sieden, und werden gleich darauf zum Anrichten ausgeschüttet. Und ~ ,

6 eben so sicher kann man in gut verzinnten Casserolen oder gemei­nen zinnernen Schüsseln, Ragouts, Fricaffees, Schusselmuffer, nut Citronen, Sardellen, Heringen, Eyern und dergleichen, und Pasteten von allcrley Arten bereiten lassen, da sie insqesammt zu ihrer Verfertigung nur gerade so viel, oder nicht viel längere Zeit, als zum Fischsieden, von- nöthen haben, und unmittelbar darauf genossen werden ; wenn man nm die etwan am äußersten Rande, oder im Grunde des Gefäßes angedorr­ten Theile, die ohneMm mehrentheils piquant gesalzen und bitternd schme­cken, davon absondert.

Bev genauerer Untersuchung der unzähligen Bevspiele, in welchen der Genuß solcher Speisen, gefährliche und tüdtliche Folgen nach sich ge­zogen, wird man allezeit finden, daß die erste oder andere von oban^

3 gegebenen