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r Schon fertige oder übrig gebliebene Speismaber, sie haben Na­men wie sie wollen, besonders sehr fette, scharfe, gesalzene oder saure, kann man niemals sicher, weder in Kupfer noch Zinn, von einer Mahlzeit zur andern < oder wohl gar einen und mehrere Tage lang fiehen lassen , son­dern muß sie gleich nach der Mahlzeit in irrenden Gefäßen aufheben. Noch weit schädlicher aber würde es seyn, wenn man solche inMetallge- faßen über Nacht stehen gebliebene Speisen, in ebendenselben wieder auf­wärmen und umrühren wollte; als wodurch die aufgelößten Metalltheil- chen, die aus den entstandenen grünen, oder schwärzlichten Flecken zu er- > kennen, mit denselben aufs innigste vermischt werden würden ; und , wie unzahliche Beyspiele lehren, die traurigsten, ja tödlichste Folgen, zumal bey Kindern, nach sich ziehen könnten.

Eben so wenig darf man Bier, Wein, Eßig , Od , Milch und dergleichen in solchen Metallgefäßen lange, nämlich verschiedene Stunden oder Tage lang liehen lassen; immaßen alle diese Sachen das Kupfer und Bley stark angreifen , und darinnen schädliche Eigenschaften bekommen würden. Wie denn ein ehedem berühmter nürnbergischer Arzt, die unter basigen Kindern, ungewöhnlich häufigen Epilepsien, blos von der in schlecht verzinnten Kupfergefäßen zum Verkauf in die Stadt gebrachter Milch, und andere, die Dürrsucht derselben, von der in zinnernen Bechern des NachtS überm Lampenfeuer warm gehaltenen Milch, hergeleitet hat.

Reines kaltes Wasser kann man zwar in wohl verzinnten Kupfek- gefaßeu ziemlich lange gut erhalten: in schlecht oder ungezinnten aber ist es schon bedenklicher. Noch

3, weit weniger aber ist rathsam, in dergleichen schlecht oder urwer- zinnten Kupfergefäßen Wasser vor beständig in gelinder Wärme zu desto geschwinderer Bereitung der Speisen oder des Caffees in Bereitschaft zu halten: da man nicht allein, nach solchergestalt bereitetem Coffee, diehef- tigsten Collken entstehen gesehen, sondern auch im Wasser selbst, nach hin­eingetropften gutem Salmiackgeist, eine blaulichte Farbe, zum Beweiß, der darinn vorhandenen Kupfertheilchen, beobachtet har.

Ganz anders verhält es sich mit dem Kochen. So lange mag Waffer in starkem beständigen Kochen erhält, w-rd es das Kupfer wenig oder gar nicht angreifen, denn die vom Grunde und dm Seiten des Ge­fäßes