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2^8 Wochenblatt.

. . Mylord Damby wurde ausserordentlich gerührt. Mm, rief er, mtt einem schnellen Gefühl von Mitkeioen, Sie sollen nicht sterben. Wi- der ihr Ungluct gibts noch Mittel, aber dem Meinigen ist nicht mehr ab- zuhelsen. Meinen Tod will ich einen Augenblick aufschieben, um Ihre 3;uhe wieder herzustellen, damit Sir für eine Frau , die Sie anbetet, und für eine Tochter, die Ihres Schutzes bedarf, leben können; und ich will den süssen Trost mit ins Grab nehmen, daß id) noch einen Menschen glücklich gemacht habe. Kommen Sie, Ihre Frau und Tochter weinen; wir muffen sie trösten. Sie sollen auf der Stelle von mir so viel empfan­gen, als nöthig ist, Ihre Schuldleuke zu befriedigen. Aber eilen Sie, denn die Nacht geht zu Ende, und noch vor Sonnen Aufgang will ich nicht mehr ftyn.

Rmgstott wüste nicht, ob er träumte, oder wachte. Indessen uöthigt ihn Mylord ihm zu folgen, führt ihn nach seinem Hause, eröff­net eine Brieftasche, und giebt ihm eine ansehnliche Summe in Bankno­ten, in die Hand. Lrngston ist stum, aber sein Stillschweigen ist be­redt; sein Herz ist von einer unerträglichen Last entledigt. Endlid) fängt er an, von Dankbarkeit, von Freude, und von dem Entzücken seiner Fa­milie zu reden. Er wirft die Augen auf die Banknoten, und erschrickt für der Summe. Er will die Hälfte wieder zurückgeben, aber der gros- müthige Lord zwingt ihn, alles zu behalten, damit er auch vor künftigen Unglück sicher sey. Es kan Sie noch einmal ein solches Schicksal treffen, sagt er, und id) möchte dann nicht mehr im Stande seyn, Ihnen zu hel­fen. Mir werden meine Reichthümer bald unnütz seyn.

Diese Worte stürzen den dankbaren RmZskott in tiefe Bekümmer­niß. Er bittet Gott, diesem edlen Herzen die Gemüthsruhe wied r zu schenken, und ihm dod) selbst das Vergnügen schmecken zu lassen, welches er andern verschafft. Er dringt in ihn, leben zu bleiben, oder seine Ge­schenke zurückzunehmen. Mylord stellt ihm seine Familie, und die Pflich, ten gegen dieselbe vor. Lnmltori weint, und fällt ihm zu Fusse. Un­ter diesem Streit brach der Morgen an, die Sonneging auf, und ihr Glanz beleidigte die Augen des Lords. Er wünschte die Nacht zurück, und klagte Rmgstonen an, daß er seinetwegen eine so kostbare Zeit verlohren habe Wolan denn, rief Rmgston mit Thränen. Id) will Ihren schrecklichen Entschluß nicht länger bestreikten, Aber ein? Gnade,

Mylord