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Wochenblatt.

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der eben die Anmerkung gemacht hat , folgt ihm wieder auf dem Fuße nach. Mitten auf der Brücke, stehen sie still; einer will dem andern Zeit lassen sich zu entfernen. Da aber doch jeder stehen bleibt, so nimmt sich endlich ein jeder vor den andern zu bestrafen. Mylord erhebt die Stim­me zuerst und ruft: Warum gehst du nicht deiner Wege? Wer verwehrt es euch? antwortet der andere. Mein Weg geht hier zu Ende. Der meinige ebenfalls, versetzte der Lord. Aber aus was für Ursachen kommst du hieher? Was gehts dich an! erwiedette der Kaufman. Willst du das Maas meines Unglücks noch voll machen, indem du mich verhinderst die­ses mein Unglück zu endigen? Jede Frage raubt mir einen Augenblick Zeit zu meinem Vorhaben. Du verlängerst mein Daseyn und mein Elend; ich bin nicht hieher gekommen, mich zu beklagen sondern zu sterben.

In dem Augenblick, wollt er sich in dem Strom stürzen. IHykrb sucht ihn zurückzuhalten, Z^fngfton sich aus seinen Armen loszuwinden. Mylord wird von einem geheimen Müleiden gezwungen, die Ursach sei­ner Verzweiflung zu erfahren. Er bekheurt ihm mit einem Schwure, daß er ihm die Freyheit lassen wolle zu sterben, wenn er gerechte Ursache dazu habe, und gesteht ihm, daß er in eben der Absicht hieher gekommen sey. Zxmgstori/ vom Widerstande abgemattet, und vom Mitleiden des Fremden getröstet, rechtfertigt sich: Aus dem Schosse des Glücks bin ich in den Abgrund des Elends gestürzt. Die Erinnerung an meinen vorigen Wohlstand macht mir meine itzigen Umstände unerträglich. Unvermukhe- te Bankrotte haben meine Handlung zu Grunde gerichtet, und mir sogar alle Hoffnung geraubt. Ich kann mein Wort nicht halten, und meine Gläubiger nicht befriedigen. Treue, Redlichkeit, Ehrliebe, und pünktli­che Ausrichtung der Geschäfte, hatten mir Hochachtung erworben; Mor­gen ist mein guter Name dahin. Ich werde viel andern Personen mit mir inö Verderben ziehen. Diese werden mich anklagen. O Mylord/ ein ehrlicher Mann kann Unglück aber nicht Schande ertragen. Eine gelieb­te tugendhafte Frau, eine einzige liebenswürdige Tochter, stürz ich mit mir ins Verderben. Ach Mylord, ich habe sie in der äussersten Betrübniß, verlassen, und mich nur unter dem Vorwand aus ihren Armen losgeris­sen, noch einige Mittel zu unsrer Rettung aufzusuchen. Vergönnen Sie mir, Mylord/ daß ich diesem verzweifiungsvollen Zustand ein Ende mache.

Ff- Mykrd