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Wochenblatt-

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" ' ' XXIV.

Gehöret der auch unter die Wohltätigen, der durch vorgespiegel- ten Gewinn bewogen wird, sein Geld in eine Tontine zu legen?

' . - XXV.

Ist wol unter Lotterien und Hasardspielen ein Unterschied? - und werden diese nicht zugleich mit jenen privilegiert ?

XXVI.

Welches ist die vernünftigste Hälfte einer Ehe, die, so Liebe mit Ge­genliebe vergilt, oder Die, die durch Liebe Gegenliebe zu erwerben sucht?

XXVII.

Ist es wol wahr, daß die Unpäßlichkeiten der Frauen oft ihren Grund in der Herrschbegierdehaben und durch Befriedigung derselben bald gehoben werden?

XXVIII.

Wenn man sichet wie handwerksmäßig und ganz ohne Theorie die Kaufmannschaft fast durchgängig erlernet wird ; dürfte man nicht fast zweifeln, ob sie eine Wissenschaft^)^

Welcher Kaufmann verdient mehr Credit, derjenige der groß, oder der klein tbur? der viel Aufwand macht, oder der sparsam lebt? der sich prächtig oder der sich gemein kleidet? der andre für sich arbeiten läßt, oder der seiber arbeitet?

XXX.

Wenn irgendwo jemand die Wissenschaft besäße Leute von ihren Narrheiten zu curiren; wie viel würde man Caravanen sehen? - und wer würden ihre Führer seyn? & D. Z.

Em Mittel wider den wurm m Büchern.

Das Klagen der Gelehrten hierüber ist ost allgemein, und der Scha­den den dieses Insekt, in Bibliothecken, wo alte und rare Werke aufbe- halten werden, anrichtet, ist öfters unersetzlich. Damit man aber recht wissen möge, was der Wurm in Büchern sey, so dienet zur Nachricht, daß ein kleiner Käfer, im Monath August seine Eyer in die Bücher, oder vielmehr in den Einband zwischen dem Pergament und dem Deckel lege. AuS diesen Eyem nun entstehet eine kleine Made, die der Käsemade fast Gr . ähnlich