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Wochenblatt-

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Erhaltung ihrer Freundschaft und ihres Vertrauens gelegen , damit bey Der ersten sich ereignenden Gelegenheit er seine Rache an ihnen desto un­trüglicher ausüben könnte.

Der zur Hochzeit angesetzte Tag erschien, und mit ihm zum Schre­cken des ganzen Dorfes ein Commando Werber. Lubin flöhe aus den Armen der untrüstbaren Perette in Philintens Haus, weil er sich nicht sicher genung bet; seinen Aeltern glaubte. Dieser nahm ihn mit Freuden aus und versteckte ihn auf dem Boden unter das Heu. Schon zwei- Stunden lang hatten die grausamen Werber Schrecken und Zerrüttung m allen Familien angerichtet, als sie auch zu Philinten kamen. Seine kleine unansehnliche Person nöthigte sie aber bald, wiederum ihren Ad- marsch zu nehmen; sie waren schon zur Thür hinaus; so lief der falsche rachsüchtige Pbilint hinter her, und verrieth ihnen seinen Freund. Sie bezeigten zwar selbst einen Aerger an dieser abscheulichen Niederträchtigkeit, aber es war ihre Pflicht, sich selbige zu Nutze zu machen: sie fanden Lu­bin an dem angezeigten -Orte, und brachten ihn zu ihrem Officier. Als sie ihn bei) dem Hause feiner Aeltern vorbei) führten, stürzten sich diese mit einem entschlichen Geschrei) zur Thüre heraus, und warfen sich mit ge­rungenen Händen den Barbarn zu Füssen. Der abscheuliche Philint sä­he diesen Austritt von ferne in boshaften Zufriedenheit mit an. Jetzt aber näherte er sich mit einer frechen Sorglosigkeit.' Der entstandene Tumult, und das erregte Geschrey nüthigten den Officier, herbey zu eilen, und nach der Ursache von beyden zu fragen. Lubin und Perette erzählten ihm wechselsweise ihre Liebe, ihre Treue, daß der heutige Tag sie auf immer Hütte verbinden sollen, und daß ihre Trennung ihren armen Aeltern das Leben kosten würde. Lamon bat flehentlich um Lubins Loßlassung, da selbiger sein einziger Sohn fev; aber er bat vergebens. Schon hatte Lu­bin von seinen Aeltern und seiner Braut trostlos Abschied genommen, als er es auch bey Philmten durch einen Kuß thun wollte. Doch ein Unter# officier hielt ihn zurück und rief im gerechten Eifer aus: küsse ihn nicht, er ist dem Verräther:,, drauf fuhr er fort zu seinem -Officier:wir hät- fen £ubm nicVt bekommen, wäre uns nicht sein Aufenthalt durch diesen bö­sen Menschen verrathen worden, denn wir hatten das Haus schon verlas­sen, als er uns nachgelaufen kam, uns zurück rüste, und nach dem Heu- dovm iu geben hieß. Wir mußten diesen Wink verstehen , denn unsre Ort>« schrieb un8 dieses Gesetz pst, liebet Aber hsttken wir seine Treuch- sigkeit