Wochenblatt. u
Werke gelesen und schätze ihn sehr hoch) En general! j'aimela medicine; mon Pere a voulu , que j’en aije quelque connoiffance & il ma fouvent enyoye pour voir les hopiteaux. (Ueberhaupt! ich liebe Pie Medecin, mein Vater verlangte, daß ich einige Kenntniß davon haben sollte, und hat mich ost die Spitaler zu besuchen , ausgeschikt. Hier lachte ich auch, und antwortete augenblicklich wieder ernsthaft: Sire! la Medicine eft une art difficileVotre Ma jette eft accoutumee des foumettretout les artsäfongenie, & de vaincre tour cs quieft d.fficile. (Sire! dieMedecin ist eine schwere Kunst, Ihre Majestät ist gewohnt alle Künste ihrem Genie zu unterwerfen, und alles, was schwer ist, zu überwinden) der König antwortete: helas! jenefais pas vaincre tont ce qui eft dilHcile! (Heia! ich kann nicht alles schwere überwinden!)
Hier ward der König etwas nachdenkend! Er schwieg auf ein paar Augenblicke, und fragte mich mit liebenswürdigem Lächeln; Combiendes cimetieres aves vous rcmplis? (wie viele Kirchhöfe haben Sie angefüllt?) sch lachte auch und sagte: Sire! dans ma jeuneflc j’en ai remplis plufieurs, mais ä prefent cclava mieux, puisquc jefuis devenu plus ti- mide. (Sire! in meiner Jugend habe ich deren viele angefüllt, aber gegenwärtig geht es besser indem ich verzagter geworden bin.) Auf dieses antwortete der König: Fort bien, fort bien! ( Sehr wohl! sehr wohl!) und hier finge die Unterredung an äußerst lebhaft zu werden : der König gieng mit mir die hizigen und alle die wichtigsten langsamen Krankheiten durch. Er fragte mich woran ich sie erkenne ? wie ich sie von ähnlichen Krankheiten unterscheide, und wie ich sie behandle?
Er fragte mich zum Beispiel von den Blattern , wie ich darin von Tag zu Tag verfahre, hieß mein Verfahren ungemein gut, und sprach mit vieler Rührung von pem 2ten Prinzen von Preussen, der vor ein paar Jahren an den Blattern gestorben.
Er fragte mich um meine Meinung von der Inokulation und von tausenderlei der wichtigsten Gegenständen der Medecine, über welche alle der König selbst als der größte Meister in der Kunst sprach, und allenthalben die trcfiichsten Coups de Crenie(probendes Genies) anbrachte.- Ich antwortete mit innigstem Vergnügen, und mit der freiesten Seele, weil der König wohl funszigmal sagte; cela eft tres bien - Vos Methodes font trcs bonnes - je fuis cbarjne de voir ä quelpoinc’norre fa$on depen-
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