Wochenblatt.
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spiele aus bet Geschichte und dem menschlichen Leden austragen , wenn man sie Key dem Unterticht zum Grunde legte. Die Beyspiele von dem edlen Betragen erhabner Personen sind bisher von den Biogra« vhen zu diesem Endzweck sehr sorgfältig g-sammler worden. Allem, daS ctBeai jst meistens zu erhaben, als daß es von Personen Mittlern oder geringen Standes erreicht werden könnte. Die erhabne und grvßmutbige Denkungsart eines Königes, oder eines Helden, oder eines Staatsmini« sterö kann zwar von dem gemeinen Mann bewundert aber in den wenigeren Räll'n nachgeahmt werken. Um dem Gelehrten , Cem Kaufmann, bem Künstler, Dem Profeßionisten und Handwerker Muster und Ermun« rerunaen ru geben, edel zu denken und großmülhlg zu handeln, musteman di- Bevsv'ele aus dem Cucel, in welchem er sich befindet, hernebmen. «=tniae Materialien luezu hat schon der Greis gesammlek, welckevond-m künftigen Ge'chicktlchreiber grosser und edler Handlungen genutzr werden können. Und wie zahlreich könnten dergleichen Cxempel werden, wenn wir aufmerksamer aus gute Ebaraklere und ruhinwurdige Thaten wären, und sie unter demjenigen Shell der Menschen amjuchenund bemerken wollten, deren Verhalten zwar nicht einen so blendenden Schimmer, aber doch die wahre Grösse hat, welche die Tugend ehrwürdia macht: sie mag m Sammt und S-ide, oder in Such und Zwllllg eingebülltseyn. Das Vorurtheil, als wenn Großmuth und erhabene Denkungsart nur das Eigenrhum rei«
und anq-jehen-r M-nschen wäre, könnte hiedurch glücklich widerlegt werden Es würde sichlbar werden , daß auch in geringen Leute gross« Aieelen wohnen können. Wil glauben daß es der Bestimmung unsrer woch-n'lichen Blätter vorzüglich gemäß sev, unsre Leser mit den wohltha- einen und grotzmüthigen Handlungen bekannt zu machen, welche von Per. tonen aeringen Standes verrichtet werden. Und so lange wir gegen die innländischen Bevspiele der bürgerlichen Rechtschaffenheit nicht unparthey. i är aenufl handle«: so wollen wir die Tugend der Ausländer schätzen und fit im Ermunterung unsrer Mitbürger verstellen. Folgende Geschichte, die si» vor einigen Jahren in England Melragen, kann einigermassen «nlern ^3orttaa erläutern. 4
~tocob Iohnsan war von sehr geringen Eltern gebohren, welch« dnräi Ihre Armuth gehindert wurden, ihrem Sohn auch nur eine Mittel« mdfime mite Erziehung zu geben Als er zum mannbaren Alter kam, hey. »lihete er eine Person, die von eben so niedriger Herkunft war, und keine andre Vorzug« besaß, als baß sie fltbeitfam wat. Die zahlreiche Fami. * Jy L |lfy


