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ölen und einer Gesellschaft von Herrn, die uns jugehörten nach deck neuen Schloß, und sähe da einen Reichthum von allem , was die Künste be­wunderungswürdigstes und die Schatze der Könige kostbarstes haben; em Schloß über alle Beschreibungen erhaben, und gegen welches mir Verfaii- les als Die Wohnung eines Zwergen vorkommt.

Von dem neuen Schloß giengen wir in den Tempel der Antiken, w» ich von Bewunderung, vor Erstaunen und Freude über alles, was ich ge­sehen fast ohnmächtig ward.

Nach Tisch gieng ich in die Gemählde Gallerie von fans fouci, und ward da vor entzückung beinahe versteinert. Des Abend um 7. Uhr kehr­te ich ohne Laterne mit einem Bedienten nochmals nachdem alten Schloß fans fouci zurücke; alles war daselbst in der duferfien Stille; kein einziger Soldat war zu sehen; kein Licht von aussen; alle Thüre Der Z«mmer rund

Den König waren offen, und einige erleuchtet. Ich sähe in Den Zim­mern ein paar Laquaien gehen, keiner redete mich an, und hier in dieser -den Einsamkeit lag Friederich, Der größte Monarch De£ Erdbodens, der Schrecken von Europa, ohne Wache, ruhig wie ein Vater mitten unter - feinen Kindernich gieng in das Schloß , machte da einen Besuch und blieb daselbst bis 8. Uhr. Um diese Zeit hörte ich schon , daß Der König sich sehr sorgfältig nach mir erkundigt habe, daß er gefragt wie mir das neue Schloß gefallen? - Wie lange ich in Potsdam bleiben werde? wie mein Karakter, meine Manieren sehen? wie ich aussabe? was ich für eine Gesichtsbildung habe? was für Reisen ich gethan? was für Sprachen ich spreche? was für Verbindungen und Umgang ich in Berlin gehabt ? wes­sen Gesellschaft ich vorzüglich geliebet? Ob ich Die Versamlung Der Aka­demie besuchet? rc. rc.

Ins besondere freute sich der König, daß Sulzer (den er überalle- hochschatzet) und ich intime Freunde waren.

Des Sonnabends früh fuhr ich mit meiner Gesellschaft nach derStadt Potsdam; besähe daselbst das alte königliche Schloß, und aus dem Fen­ster desselben die Parade, ein eben so großes Wunder der Welt, als e- das neue Schloß in fans fouci ist. Nachdem alle Regimenter vorbei ge- Lvgen waren, so fuhr ich mit meiner Gesellschaft nach einem Berge hinter Potsdam ,i um von Da bei Dem schönsten Wetter, Potsdam, fans fouci, und alles, was dazu gehöret zu übersehen.

A» Um