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Wochenblatt. 141

weiter erstrecken konnte, so ich doch nicht Zeit hatte zu erforschen; aber in der Nähe, wo ich noch ein Grübchen machte, und es anzündete, da brann­te es, aber weiter nicht, und fuhr fort, wenn man eS mit Erde nicht wieder ausiöschte.

Ich habe bey den Feueranbetern kein Götzenbild gesehen. Sie hal­ten die Kühe für heilige Thiere, und füttern sie gut. Em Kalb hatte ein Vein gebrochen, dem Hunden sie ein hölzernes an. Diese Leute giengen jetzt nackend, und hatten nur über die Lenden ein Tuch gebunden: etliche hatten lange Gichtelzöpfe, welche sie auf der Erde etliche Ellen nachschkepp- ten; andre hatten solche auf dem Kopf zusammengewickelt. Sie tragen um den Hals hölzerne roch gefärbte Korallen. Ihre Haare sind häßlich, ungekämmet. Ihre Stirne bis oben an der Nase ist mit einem gelben Strich von frischem Kuhmist und Saffran beschmiert, welches auch alle Indianer thun. Die Kühe und Kälber schlachten sie nimmer; die Milch aber essen sie. Der alte obengedachte Mann sagte, daß unter dem Gich- telzögfen Fein falsch Haar wäre, solche entstünden davon, daß man sie frey wachsen ließe. Sie beten, ehe die Sonne aufgegangen , und dann auch nach derselben Untergange. Sie setzten sich bey einem Becken mit Wasser, und nachdem sie sich gewaschen, werfen sie Geld hinein zur Dank­barkeit, daß es sie gereiniget hat. Das Geld geben sie vielleicht den Ar­men. Das brennende Feld ist meist felsichk und aschfarbicht, darüber liegt etwas Erde, welche grau und etwas salzig ist, wie denn der größte Theil des Erdreichs auf dieser Insel von solcher Beschaffenheit ist, und unzäh­lig viele salzige Sümpfe hat. Es hat mir nachmals der Staabschirur- gus Adami erzählt, daß, wenn er in das ewige Feuer Schießpulver, Salpeter und Schwefel geworfen, solche nicht hätten brennen wollen, son­dern sich coagulirt hätten, und langsam verraucht wären ; welcher Be­richt mir aber unglaublich geschienen, sonderlich vom Pulver. Ich hätte solches 1747, da dies Feuer nochmals besucht, probiren können, wenn es mir beygefallen wäre. Hier will ich gleich hmzufügen, wie ich dies ewige Feuer in gedachtem Jahre 1747. befunden habe. Der Gesandte Anä§/ kNichaila Michailowitsck) Golizin begab sich den icten Febr. dahin, die meisten -vsficiere folgten ihm, er gieng aber nach einer halben Stun­de, schon wiederum zurück, länger durfte sich von der Suite niemand da verweilen Er wollte auch nicht einmal die weißen und schwarzen Nepht- drunnen besehen. Itzt sah es um das ewige Feuer sehr schlecht aus Es

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