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der hier so nahe quillet und in dem Distrikt weit umher befindlich ist, ha­ben sollte Man bedencke aber den großen Unterschied des Feuers vom weißen sowohl als vom schwarzen Nepht, welche, wenn sie angezündet sind, einen dicken schwarzen Rauch und schweren Geruch geben: dahinge­gen von dem ewigen Feuer weder Rauch noch geruch zu spüren : Noch vielmehr ist zu bewundern, was ich in den Stuben der Feueranbeter gese­hen, welche keine zwey bis drey Klaftern von der Feuergrube sind. Mitten in diesen Stuben ist eine Heine Grube, und um dieselbe sind zwey bis drey Steine herumgelegk, darauf sie einen Kessel setzen, ihre Speise zn kochen. Sie nehmen etliche Halme Stroh oder trocknen Grases, brennen es draus­sen an, werfen es unter den Kessel, so brennt es lichterlohe, so groß als die Grube ist, und die Speise wird geschwinder gekocht, als mit Holzfeu­er; aber es giebt diese Flamme weder Rauch noch Geruch vom Nepht. Ist die Speise fertig, so setzen sie den Kessel ab, decken einen Filz, (wor- locf) auf das Loch, so ist die Flamme gelöschet. Nehmen sie auch den Filz ab, so wird es doch nicht anbrennen , als bis sie es wieder anzün- Ven. Eben dieser Grube bedienen sie sich des Winters , sich zu erwär­men^ welche sie so lange brennen lassen, als sie wollen.

Wie glücklich sind nicht diese elenden Leute noch ferner? Sie haben keine Lichte nüthig; Denn ein jeder von ihnen hat bei seinem Bette in der Erde ein Rohr einer Elle hoch gesteckt, welches oben mit Leim beklebt ist, und auch einen Stöpsel von solchem Leim hat; wenn sie diesen abnehmen, und die Oeffnung mit Stroh anzünden, so brennet das Rohr wie ein Licht, und verbrennt nicht; legen sie den Stöpsel wieder drauf, so ist das Licht ausgelöscht. Sie können mit solchem Rohr eine artige Illumination ma­chen, wenn sie nämlich zwey oder drey in eine Linie setzen, und ein andres Rohr darüber befestigen, auf welchem sie wieder andre ausstellen, so viel sie wollen, die sie denn alle anzünden und brennen lassen, so lange es ihnen gefällt; ich konnte solches ohne das größeste Vergnügen nicht ansehn.

Das waren die Merkwürdigkeiten noch nicht alle. Denn am Ran­de der Grube deS ewigen Feuers sah ich das grüne Gras wachsen , und achtzig Faden einen großen Garten , mit zween Brunnen , woraus Die Leute gutes Wasser schöpften. Als ich mich weiter umsah, fand ich noch mehrere, doch kleinere Gruben, in welchen Vas Feuer brannte, und zwar in einem Raum von ein Paar Wersten, welche sich vielleicht noch was weiter