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Wochenblatt.

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schwunden, völlig ausgelöscht? Oder, wenn mein angenommener Kör- »er Schuld daran ist, warum habe ich diese Fügung gewählt, und was M der Grund, daß ich in der gegenwärtigen Verfassung solche Vorstel- Lunaen nicht mehr haben kann? Oder, wenn mein Denken nicht ewrg ge­wesen , wie konnte ich mich aus dem Nichts in das Daseyn verhelfen. Wie kömmt es, daß ich den Punkt zwischen Schlafen und Wachen mcht anaeben kann? Wie sind die Bestandtheile meines Magens beschaffen, daß derselbe ohne meinen Befehl und Beystand die Speisen verdauet , und wie geschiehet diese Auflösung der Theile? Wie kömmt es, daß alle schövse meiner Art eben so, wie ich, gebauet sind , und warum habe ich Mich so, und nicht anders erschaffen? Wie, und warum nicht anders, würken die äußerlichen Gegenstände auf meine Sinne ? Warum kann ich meine Würksamkeit nicht bis in die Ewigkeit fortsetzen ? Warum muß ich sterben? Kann ich meinen baufälligen Körper nicht ausbcffern, da ich ihn von neuem habe hervorbringen können, und wie löset sich das Band mei­nes Körpers von dem unkörperlichen? Habe ich die Schönheiten der Na- rur hervoraebracht, waren sie nicht vor mir da : sind sie etwa auch ihr eianer Schöpfer? Wer'hat mich des Vergnügens und Mißvergnügens säbia gemacht? Wer laßt mir Brod wachsen und Wasser quellen, daß mein Fleisch nicht verdorre, und die Mechanik meiner Glieder nicht auf- böre? Wer läßt in meine Augen Lichtstrahlenfallen, daß ich nicht in be- äändiger Dunkelheit eingehüllet bleibe? Wer führt mich an nie vorgestellte Orte bin, uud macht mich daselbst zum Bürger? Wer laßt nur das Gu­te rukommen, und woher rührt das Uebel, welches mir so empfindlich ist? Warum bleibe ich nicht in beständigem Wohlergehen , warum bin ich so unbarmherzig gegen mich, und bey meiner Bildung so unvollkommen ge­wesen? Rühret es von mir her, bin ich und andere meines gleichen, die ich um mich sehe, gesehen habe, und vielleicht noch sehen werde, so mäch­tig und so würksam ? Thörichte Gedanken! welche von dem großen Ver­derben desjenigen zeugen, der solche Widersprüche denkt. Meine Seele, das in mir denkende Unbegreifliche, ihre Unvollkommenheit und Schran­ken zeugen von der Größe meines Schöpfers, eines notwendigen und mit ollen Vollkommenheiten prangenden Wesens, von welchem ich auf die ollervollkommenste Art abhange. Der Körper den ich trage, dessen Bau ich selber nicht kenne, beweiset, daß ein anderer weiser Werkmeister, des­sen Größe unser Horizont nicht fassen kann, diese meine Muskeln, Flech­sen, Adern und andere Bestandtheilchen so fürtrefflich einjurichten gewußt habe.