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findet, das ihrige mit dazu beyträgt: daher er unter andern Vorschlags Kieselsteine sauber zu waschen, und in den Wein zu schürten.
Hat derselbe nun auch so einen Monath oder etwas mehr gestanden, und ist er Hell genug, so kann man ihn hernach in gewöhnliche Boutcil- len füllen, dieselbige mit Korkholz zustopfen und wiederum an einem kalten Ort aufbewahren/ wo er denn seine gehörige Heiterkeit und Farbe erreicht. Wenn man ihn trinken will, so stellt man ihn einige Tage zuvor an einem etwas warmem Ort.
Dieses sey genug, um vernünftige und erfahrne Leute auf diese wichtige Sache aufmerksam zu machen, weil man dadurch den Verlust deS Traubenweins in so vielen Landern ziemlich ersetzen könnte, und wenigstens das Obst der Aepfel, dieses herrliche Geschenk der Vorsicht zum Schaden der Gesundheit nicht mehr so gemisbraucht werden durfte als bisher. Oie Ursachen und Gründe von diesem Verfahren kann ein lehrbegieriger Haushalter bcn dem angeführten Verfasser selbst lesen , oder sich erklären lassen. Er wird daselbst noch eine Menge von Vorschlägen finden , dieses Getränke noch werter zu verbessern. Weil er ang führt daß die vornehmste Ursache des schlechten Äepfelweins darinnen bestehe, daß man ihn zu frühzeitig zustopfe und einsperre, und dieses gerad, dasjenige ist , waS man auch hier zu Lande thut, so habe ich geglaubt, es würde denen Lesern dieser Blätter mcht misfallen, wenn ich ihnen hiervon einige kleine Nachricht ertheilte.
Gt.
Der ehrliche Mann nach der Mode» Verba valent ficut nummi.
Die Redensarten haben eben das Schicksal, wie die Münzen; die Münzen sind nicht allezeit nach ihrem Gepräge zu beurtheilen, das wurde uns sonst sehr oft betrügen, nach dem Gehalte müssen wir fragen. So würden wir uns auch sehr betrügen, wenn wir mit vielen unserer Redensarten im gemeinen Leben den alten Begrif, den sie sonst hatten, verbinden wollten. Wir wollen jetzo nur einige nahmhaft machen, man lagt bald- Das ist cm ehrlicher Mann. Der Begrif der Ehrlichkeit rich- H - t«t


