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$8 U)öchenblatr.)

Nicht alle Sorten von Aepfel sind in gleichem Grad gut dazu. Weil dieselbige allenthalben andre Nahmen haben, so wird es schwer fal­len, die rechten Ausdrücke im Deutschen zu treffen, womit besagter Ver­fasser seine englische Aepfel belegt. Hierzu Lande kann man nur mit dem mancherley Akten, die man hat, mit jeder einzeln, oder auch hernach mit mehrern zusammengenommen, Versuche im Kleinen anstellen , so wird man hierinnen bald Gewiöheit haben.

Die Aepfel müssen gebrochen und nicht geschüttelt werden. Kein Stiel noch weniger Laub muß hinein kommen. Sie müssen völlig reif seyn und bey trocr'nem Wetter eingesammlet werden/ und etliche Tage we­nigstens liegen, biß daß sie recht getrocknet sind.

Wenn sie ausgepreßt sind, so muß der Saft in einem offenen Faß oder Butte zwcy oder drey Tage stehen bleiben. Hernach wird er in ein ander Faß gethan, doch so, daß der achte Theil ohngefähr leer bleibt. Dasselbe muß nicht zu gemacht werden, sondern ganz offen stehen , oder höchstens mit einer dünnen Sache, als etwa einem Stückgen Leinwand bedeckt seyn, damit kein Staub hineinfallen und doch die Transspiration ftcy bleiben möge Je kühler der Ort ist, wo das Faß liegen kann,!desto bes­ser ist es. Bey harten und scharfen Aepfeln wird Der Wein, weil er dünn ist, früher hell, als bey milden und süßen Aepfeln. Drey , vier, oder fünf Wochen dürften hierzu nökhig seyn, und man kann vermittelst einer Pumpe gar bald wahrnehmen ob Der Wein klar genug ist.

Hierauf füllt man Den Wein in weite Bouteillen, oder andere stei­nerne oder irröene glasutte Gefäße, wodurch er von Der groben Hefe weg­kommt. Denn wenn er auf Der Hefe bleibt so soll Die geringste Verän­derung der Luft und des Wetters eine neue Jährung verursachen und der Wein trüb und unschmackhaft werden. Auch diese Gefäße sollen offen oder nur leicht bedeckt an einem kalken Ort stehen bleiben wo dann wiederum sich etwas Hefen niedersetzt. Wenn Man dergleichen Gefäße welche desto besser sind, je weiter sie sind nicht hinlänglich hat, so kann man den Wein in ein ander Faß thunr es geht aber eine längere Zeit darauf, biß er recht hell und fein wird , weil nach der Meynung des Schriftstel­lers die Kälte die sich in vorbemeldten andern Arten von Gefäßen be­

findet,