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3x4 Wochenblatt.

im Winker eirfe gemacht werden kann- Bey dem Eintritt in dieselbe über­fiel mich tin solcher Dunst, daß Mir der Okhem ganz entgienge, icv liefe VieAtubenthüre offen, und riß m möglichster Geschwindigkeit alle Fenster M, kein Wunder daß yieftr starke Mann Flecken hatte und mmmehro Seme Rettung vor ihn übrig ist, weil es zu weit gekommen. Es war son- len eine gttgumige und Helle Stube, die mehresten sind klein und niedrig und haben wenig Lust dabey aber mit Menschen, sowohl als mir wollenen Zeug , und andern 'Kvwwerkssachen, welche ohnehin stark ausdünsten, angefüllt,, mithin müssen ja durch dergleichen Einheitzen zumalen in den warmen ^ägin, worourch die Ausdünstungen bervünnert und faul werden, auch die Micheste Menschen erkranken. ES ist hierinnen hauptsächlich der Grund juchen,'warum die gegenwärtige Krankheit sich so sehr verbrei­tet , und bösartig, ja gar ansteckend worden. Ich wiederhole dahero noch- malen sehr nachdrücklich, die Luft in denen Stuben zu erfrischen , Gesun­d'? und Kranke werden davon den Nutzen augenscheinlich verspühren.

z) Zur 'Nahrung sind Wassersuppen mit Brod, worzu etwas But- usid Salz gethanwirv-schon genung. Wer Gersten, Reiß, Hafer und Heidenmeh! und Waitzcngritz hat, kann davon auch Suppen geniesen, wie auch frisch und gedörrt Obst. Nur muß der Magen nicht damit über­laden, und zuviel auf einmal genossen werden, denn ein Kranker, wenn er auch könnte , darf nicht zu viel auf einmal essen, weil solches der Magen nicht verdauen kann. Die Krankheit wird dardurch nur verschlimmert, und genähret, daher sind solche niemalen zum essen zu nöthigen, em anders aber ist es mit dem Trinken, wo mehr ein Kranker trinkt, Mehr wird das Blut , verdünnert, und die Schärfe der Saften, folglich die Ursach der Krank­heit gemindert, daher muß er wenigstens von obigen Getränken , täglich z. biß r. Maaß trinken, und damit er solche Portion bekommen möge, ist ihme öfters ein Glaß auch ohngefordert anzubieten.

3) Wann der Kranke täglich zu weilen eine halbe biß ganze Stunde auser Dem Bette seyn kann, so erleichtert dieses dasFi.ber, und die Kopf> ^schmerzemsehr. Der Rücken wird dadurch abgckühlet, und das Aufiie- "gen öder wUntz Nerven, wordurch gar leicht in diesen hitzigen Krankheiten, der deisi'öder kalte Branö, welcher hernach mehr als die Krankheit selb, sten "ztl schaffen machet, zu entstehet pfleget, vermieden. Man muß aber dabey in obacht nehmen, daß man den Kranken micht im Schweiß aufste, Mk * if*