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»WLchenbläi-t. 347

3^- <r? Die Hausse Gvrteriund Feldmäuse zu vertreiben. '

Dies sind ebenfalls schadhafte Thiere. Man hat allerhand Mittel wider sie erfunden. Die meisten aber sind gefährlich wegen des vermisch­ten Gifts. Gute Faäen und Katzen sind zwar gut, aber Vicht allemal hist, lang ich, und auf dem Felde, und in Garten kann ldadurch- nichts ausge- richlet werden. Ich theile daher ein Mittelmit, weiches weder einen Men­schen noch einen Hauschiere schadet, und wider allerley Are Mause, auch die sogenannten Ratten vorteilhaft zu gebrauchen ist. Nimm eine Mche Malzmehl, ein Pfund N'ießwurzel (t4e!lsborus albus,) und vier Unzen pulverisirtes Lausekraut, so in den Apothecken unter den Nahmen Sraphi. fagria bekannt ist, es heißt auch Ratten - und Mausepftffer, mische solches wohl untereinander, siebe es.durch ein Haarsieb, und denn mache es mit Milch und Honig zu einem Taig. Wenn dieser trocken ist, so stellet man davon in Scherben den Mausen hin, sie werden gleich unsichtbar. Malz­mehl mit sehr feinen frischgebrandten Gips oder auch Fraueneis vermischt, flieht ihnen auch keinen langen Aufenthalt.

Mittel zur Verbesserung der Augen rm Bücherlestn.

Die Arzeneyen der berühmtesten Oculisten langen nicht allzeit zu ein schwaches Gesicht zu verbessern. Die Regel, alles Lesen sorgfältig zu ver­meiden, ist noch die beste, und wer sich derselben fleißig bedient, Verbraucht unser balsamisches Oel nicht, daß wir mit vieler Mühe erfunden. ; -

Die Ingredienzien davon sind zwanzigjähriger Fleiß, starke Kennt- niß und Belesenheit in den griechischen und römischen Mustern, einige Grane von einem gesunden natürlichen Witze, und ein feiner gelauterter Geschmack.

Wenn man die Augen mit diesem Oele bestreicht, so werden sie so scharf, daß man sogleich erkennet, ob das Buch, das man liest, gut oder schlecht sey.

Man kann sich dessen auch beym Büchereinkaufen bedienen , damit man das Geld nicht umsonst ausgebe.

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