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gewisse Salze bey sich führet, welche er, wemnr schmelzet, zurücke läßt, so wird dadurch mehr die Fruchtbarkeit des Ackers befördert. Allein der Ackersmarm sichet doch nicht gerne den Schnee vor Andreastag, die Sache lieget hier nicht in dem Schnee, sondern hat einen ganz natürlichen Grund, gelten frieret die Erde vor dem December zu, wenn nun im .November auf den noch weichen Boden ein Schnee fallt, und die darauf kommende Kalte demselben dauerhaft machet, so würde es dem Saamen der auf der warmen Erde stehet, zu warm seyn, und ohne den Zugang der freyen Luft ersticken und verfaulen. In so ferne hat dieses seinen ganz natürlichen Grund. Wenn aber der Erdboden im Winkermonate zufrie- ret, und mit einen dauerhaften Schnee bedecket wird , so hat der Schnee Hör Andreastag nichts schädliches in sich. Der Winter ist auch unserer Gesundheit zuträglicher, als andere Zeiten des Jahres. Viele Krankheiten haben in der durch garstige Dünste angesteckten und verunreinigenden Luft, ihren Grund. Diese werden von den Schnee zurücke gehalten, daß sie nicht in den Dunstkreis gelangen können.
* Wenn nun die Zeit kömmt f bafj der Schnee wegschmelzet und fiü- ßig wird, so erquicket er die Erde und alle ihre Pflanzen, er waschet zugleich das gesammlete Unreine von den Wintersaamen und Kräutern ab, und stellet sie unfern Äugen, gesäubert dar. Was die Erde nicht anziehen, und die Pflanzen nicht verzehren können, das wird den Quellen und Flüßen zugesühret, welche in den Wintermonaten seichter waren.
Diese Vortheile genießen alle Erdbewohner, welche Schnee und Kälte haben, mit uns gemein. In den entfernten nördlichen Gegenden, sind Nächte von zwanzig uud mehr Stunden, ja solche anhaltende Nächte welche Wochen und Monate dauren, ohne daß man einen erfreulichen Blick des Tages und der Sonne zu erwarten hat. Doch hat ihnen der weise Gott ein Licht gegeben, welches nicht untergehet. Es ist daselbst eine beständige Dämmerung, und der auf den Bergen und in den Thälern sich aufhaltende Schnee, machet durch die Beyhülfe der Lichtdämmeruna, eine angenehme Helle, welche zu ihrem mehresten Verrichtungen hinrei. chend ist. Diese Wochen und Monat langen Nächte, der Gegenden in der Nähe des Nordpols, sind demnach durch Hülfe des Schnees nicht so traurig und fürchterlich, alö man sich gemeiniglich porstelitt,
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