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Wochenblatt.
Achtzehntes Stuck.
Dienstags den 30tert April 1771.
Mit Hochfürsll. Hessen Darmstädtischer guädlgsteu Erlaubnis.
Fortsetzung vort der Burgkirche.
^A^aher übergaben und widmeten sie daffelbige samt dem zugehörigen ÜSl) yamal verwüsteten Wohnhauß und mehrerem Platz, Gott, dem ohnedas die Erde ist, der Erdboden und die drauf wohnen, und der Jhro Hochfürstl. Durchlaucht Land und Leute gegeben, zu seines gött- lich?n Namens Dienst und Ehre. Wurde also dem Fürstlichen Baumei- (ter, Christoph Helftich Müller besohlen, ein Modell darüber, und dem Generalwachtmeister, Hans Gunther von und zu Brennhausen / Anstalt zum Bauen zu machen, auch hernachmals dazu, als zu einem dem gantzen Lande zum besten angesehenen, und zur Vestung höchst nötigsten Wercke, aus den VestungsVaumitteln, so viel sich thun lassen, anzuwenden. Thaten also Ihro Hochfürstl. Durchlaucht, höchstsee- liaen Andenkens, aus höchst löblichstem Christsürstlichem von Gott erreg, tem Eifer, mallem grosen Vorschub. Besohlen hernach dem Superintendenten, Herrn Peter Haberkorn, S. Theol. D und Professor allhier, Die Einweihung zu thun, und sie die Burgkirche zu benahmen , welches auch geschehen; und verordneten im Jahr Christi 1658 einen eigenen Pfarrer dazu, damit Seiner Hochfürstlichen Durchlaucht christlicher Schluß desto beständiger erhalten, und dessen Zweck erreichet werde. Wie denn auch bißher durch Gottes seegenreichen Beystand merklich geschehen, indeme nicht allein vermittelst itzt benahmter, sondern auch hierdurch bep den Unrerthanen in Kiesiger Stadt und sonst erregten milden Veysteuer dieses vormals verwüstete Ballhausgebaude so füglich und schön, mit Al-
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