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meinen, daß es aus Unvorsichtigkeit und wenigem Nachdenken herrüh- k- denn diese stehen gemeiniglich mit der Flüchtigkeit in naher Wer« wandschast.

VTcuts und sehr einfaches Mittel/ !wider die Schnecken aut den Saatfeldern. *

Ein erfahrner Landwirth hat wider diese seit z Jahren sich stark ge« äußerte Plage, folgendes Mittel mit gutem Erfolg gebrauchet:

Er ließ eine Anzahl weißer Zwiebeln in einem Mörser, etwa ein« stunde vorher, eh- g-säet wurde, zerstoßen, und den Saft davon in ei­nem verwahrten Geschirr mit auf Vas Feld nehmen. Seme Leute, die zum Säen bestellet waren, mußten ihre Hände in diesen Saft tauchen , und sodann den Saamen ausstreuen; wurden die Hände trocken , mußten sie solche von neuem benetzen, und wieder säen ; undduö losort, bis dervä!» lige Saame in die Erde gebracht war.

Es ist bekannt, daß man zweyerley Arten gemeiner Zwiebeln hak, rarke und weiße. Dieerste wird genennet; Opa vutguns fionbus ettu- nicis Durpurafcentibus: die ander«: Cepa vulgaris flonbuser tumcisal- L, Diese letztere Art ist, wie ich selbst bey genauer Untersuchung gefun- den habe', insgemein von einem weit feinem, nicht io auffallenden, aber doch durchdringendem Geruch als die rothe; und der Versiich hat sich auch nm mit oem Safte von der weißen Zwiebel bestätiget, nie aber mit dem Safte von der rothen.

" cm dem im 14. Sk- des Ink. Bl. vom jetzigen Jahr« bekannt ge- Mittel, ist unter andern auch klein geschnittener Knodlauchszwi«- gedacht worden Vielleicht hat man die Wirkung dieses Mittels, m br den Knoblauchszwiebeln, als den übrigen Zumtzen zuzuschreiben. An- !vm-ll-nde Versuch- werden lehren, was für em Unterschied zwischen Der» '?-m,in-n weißen Zwiebeln, und der Knoblauchszwiebeln, in Ansehung Meickaffenbeä des Geruchs oder Geschmacks derselben , und ihrer Uiutt, als Mittel wider die Schnecken, zu machen sey. Zeitz, imMo- Mlt September. M. C ®. Ä-

.v -l- Mrs dem Leipziger Ineelligenz-Blatt Nro. 42. 1771.