Wochenblatt. - fi
lypm an bis auf den Menschen. Sie zeiget uns unsichtbare Körper, und Kräfte als wie z E- an dem Magneten und dem Aether. Sollte siemcht auch uns unsichtbare Geister hervorgebracht haben? Wie nun wann diese an Gewalt sich von uns unterscheiden, als wir von den verächtlichsten Thieken ? Wie nun wann durchgängig in der gantzen Natur das Gesetz herrschet, daß der Schwächere von dem Mächtigeren Überwältiget und ty- tannisirer wird.' Doch ich bin nicht mehr, nach dem Todt; "aber woher weis ich auch dieses ? Wer versichert mich völlig daß das was in mir denckt, nicht untheilbar ftye, und sich nicht aus Norhwendigkeit der Natur eben so werde mit einem organischen Körper vereinigen, oder ihn sich eben so in dem beständigen Umlauf der Dinge bilden, als wie es sich mit diesem Körper vereinigt, oder ihn gebildet hat? Wie unglücklich wäre ich alsdann, wann ich, gleich wie in einer unermeslichen Wüsten , von einem Heer tyrannischer Geister umgetricben würde» wen würde ich alsdann um Hülfe können anrufen, und wer würde meiner Qual ein Ende ma- . chen. Einst sähe ich wie ein Hirsch von Hunden auf das Geheis Gro- ser umtrieben ächzcte, ja im Wasser als einem tödcndten Element seine Rettung suchte. Niemand achtere auf das Seufzen dieses elenden Wesens, jedermann hatte seine Lust daran. Wann nun höhere Wesen eben so mit uns spieleten ? Wer würde mir ein Ende machen, wann ick alsdann eben so unerbittlichen Herren zu theil würde, als wie der Sclav von Guinea den gierigen Europäern, der ohne alle Erhörung seines Flehens sich in die Fesseln schmiegen und nach den amerikanischen Goldgruben schleppen lassen muß. Ware da ein Gott der Hülfe! Wie beruhigend ist nicht die Lehre von dem Daseyn eines GotteS! Dock mir nicht, er muß mich strafen, mich der ich ihn öffentlich verachte. Nein diese Vorstellung beruhiget mich nicht. O traurige Gräber, daß ich euch erblickte, ihr habt das Vergnügen von mir auf ewig verbannt. Dencke ich an eine Fortdauer meines Wesens, so erzittere ich; dencke ich den Tod als fühllos, so durchdringt ein Schauer meine Glieder.
tEobesbctrdcbtimg eines Deisten.
- - noch kann rch mich nicht erholens Schreckensvoll ja verzweifelnd waren die Gebehrden meines sterbendes Freundes, von dem ich jetzt komme: des Freundes , der mit mir seine Tage munter durchlebte, ohne die Fesseln der Religion;u fühlen. Gott! Gericht! Hölle! mit welcher Angst rief er mir diese Worte zu! Soll er die Starcke seines Geistes in den letzten Stunden verlohren haben! Ja ich glaube es; denn alle Trostgründe, wel-
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