Wochenblatt»
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4. Den Verlag müßte eine Casse übernehmen, woran em ganzes Land thett kat. Es ist ganz natürlich, daß der gemeine Mann glaubt, von sen mm Geld werde Ueberschuß bleiben, und irgend jemand Nutzen Men. Jic ein Pnuatus Verleger, so wird er nur nut Widerwillen erfüllet, und alaubt die Absicht seye so rein nicht, sie seye mehr auf Gewinn gerichtet, aiS auf Ausbreitung der Erbauut g. Die Sache felbsten leidet es auch, weaen der Bücher welche an Arme unentgeltlich ausgerhetlet werden, nicht anders als daß es eine gemeineCasseübernimmt. Waö^ware dazu^begue- mer als das Waysenhaus? Kommt Ueberschus heraus, so wird dieser doch zum besten des Landes angewendet; ja ev ist ohnedem ein Gegenstand der allgemeinen Allmosen. t , . , . . . ,
» Es könnte daraus Heyden Revenuen desWaysenhauses, emebe- sondere Büchercaffe aus diesem Verlag entstehen. Die H-lste des Ueber- schusses könnte der gemeinen Casse des Waysenhauses anheim fallen, und die andere Helste zu einer befondern Casse, aus welcher den Armen gegen ^Leiauna eines Scheines, Bücher geliefert wurden, angewendet werden.
Auch könnte die Sache auffolgende Art eingerichtet werden. Em Zeder oder jede Kirche mache ihre besondere Büchercaffe. Gesetzt sie hat rwamia Subschribenten welche bezahlen. Für diese zwanzig Gulden bekommt ö? v oder 40 Bücher. Zwanzig davon gibt sie an die aus, welche gantz prahlet haben: die andere bleiben in der Casse für d,e, welche entweder nur halb, oder gar nicht bezahlen. Sind wenig Armen in einer Gemeinde, so kann der UeberschuS zu andern Bücher für eben diese Armen, als » 6- Bibeln u. d. gl. angewendet werden In einem Kirchspiel sind manchmal Gemeinden, welche mehr Armen haben als andere in eben diesem dem sM muß cs auf daS Gukbefinden der Marrer, Be, iitib «irchenvorsteher aukommen, ob uud rote viel Oe von d m lk; Ä ©cmeinben a» Die Armen überlass n. D,e Propere
der Bücher welche bezahlet und welch- uuentgelchch. ausgegebc» werden, r* "lrf. per Preis, kann nicht eher bestimm!werben, auch finderuoch kein »olligerund Bläu statt, Äs eine allgemeine Subscrip'iongeschehen ist. Diese zuvc» 7 stalwn wäre e.n" Sach-, welche weder viele Kosten noch viele Mühe sondern 4iur «San’ij« Druckereien für kolterien an; sollte es »ich, mehr Ehre für unfere 2.ieen s-»n , wann m c,»em solchen Behuf von dem Waysenhaus eine besondere ^ ncherey anaeleget würde? Gesetzt, es li-se sich au« der Snbscr.pt, on ersehe», v.« drensiatausind Gulden -jnlonm>c>i würden, so konnte schon hiervon eine Dru- r.» anacleak, eine reiilanq »ntechalten und alle Kosten welche em Gesangbuch Js., bestritten werden. Nachdem konnte sie sich Mit Derleauna anderer «evc ÄrtVdfi »« »o-ffai-M beschäftigen, Ei» solches Füstitu. würde so wohl üb-rÄenig-n welche cs aiiordnen »iid unterstützeii, al« auch Uber em ganz!« fand göttlichen Segen perbr-itc»,


