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Achtes Stuck.
Dienstags bett r-ten Zebr. 1*771.
Mit Hochfurstl. Hessen Oaruumdtischcr gnadlgften Erlauduis.
Aus der Göttingischen gelehrten Zeitung Nro. 1. St-1;6. p. 1189.
- - - Vorrath von guten Kirchenliedern und kiederverbesserungen haben wir schon ziemlich. Nur ist jetzo zu wünschen, daß die Aufseher der Kirchen nur das viele gute nutzen; und dabey auch in Absicht deS öffentlichen Gebets, und der Kirchen»Übersetzung auf die so sehr nö- chige Verbesserung denken. Die Ausgaben, welche man dadurch den Gemeinden verursacht, dürfen wohl nicht als ein Hindernis angenommen werden; da das Interesse der Religion, in unfern Tagen, so offenbar dabey auf dem Spiele stehet. Wo könnte wohl dieFreygebigkeit der Regenten besser angewendet werden? Und welcher wohlhabende Christ würde nicht mit Freuden so viel herqeben, daß einigen armen Milchristen, Gesang-Gebet-Bücher und Bibeln umsonst könnten ausgetbeilet werden? Und zu dem darf es ja auch kein faust-dickes Gesangbuch scyn? Ein paar hundert Lieder, die man alle brauchen kann, sind doch gewis viel besser, als 10 o, die man sich schämen muß, vor Menschen von irgend einigem Gcjchmack und Nachdenken singen zu lassen So weit die Gött. Zeitung.
Dieses führet uns auf die Frage: wie sind dre vielen obwalten, ben Scbwücigkeitcn bcy Einführung neuer Gesang, Bücher am bequemsten zu beben f
Wir unternehmen gar nicht diese Frage vollständig zu beantworten. Theils verstattet es der Raum dieses Bl-itteS nicht, theils hoffen wir daß Freunde ihre Gedanken hierüber dufern werden, als wozu wir sie hier- £ v durch


