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Wochenblatt.

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Löcher hindurch, in welchen er nur Materien von verschloßnen Poris be­rührte, Damit Die Elekmcität nicht verlohren gienge.

In dieser Verfassung erwartete er ein Gewitter, das zu seinem Un­glücke'sehr bald entstand. Man hörte den Donner von ferne; HerrR-ch- mann war auf seinen Draht sehr aufmerksam, um zu sehen , ob er nicht einige Zeichen von Elektuertät daran entdeckte. Ais das Gewitter naher kam, sah »r zwar ein, daß er einige Vorsicht gebrauchen, und sich Dem Drahte nicht verwegener Weise nähern mußte: aber aus Unvorsichtigkeit kam er ihm doch nut seiner Stirne zu nahe, und in dem Augenblicke em­pfing er bei) eimm starken Blitze einen so heftigen Schlag , daß er steif und todt darnieder sank.

Um die nämliche Zeit wollten der selige Doktor Liebcrkühn und der Doktor Ludolf ähnliche Versuche aiistelkcn, und halten auch zu dieser Absicht eiserne Stangen auf ihren Häusern befestiget. Sobald sie aber das Unglück des Herrn Richmanns erfuhren , nahmen sie ge­schwinde die Stangen wieder von ihren Häusirn, und ich glaube, baß sie daran sehr weislich gethan haben.

Aus diesem allen werden Sie leicht den Schluß ziehen, daß zur Zeit eines Gewitters die Luft oder die Atmosobare sehr elektrisch werden muffe, oder daß der Aether derselben in einem sehr hoben Grade muffe zusammen- gedrückt werden. Dieser Aether, mit welchem die Luft überladen ist, wird in die Stange als in einen Körper mit ofnen Poris übergehen und sie eben sowohl, abe?in einem noch viel höher« Grade, elektrisch machen, als wenn sie auf die gewöhnliche Art elektrisirc worden waee.

Fortsetzung der int vorigen Stück enthaltenen Gedanken von der Religion.

Der Allmächtige stehet mich - der Herr ist meine Hofnung - erhebet allerdings den Geist zu einer gewissen Starke, welche ihm nicht nur innere Vortheile verschast , ob er gleich jene entbehren muß, welche erhaben würde, wanner in einer Gesellschaft von lauter Verehrern der Re­ligion lebte, sondern auch ihm eine Stärke ertheilt die Tugend auszuüben, K k r welche