Per lottert so Dienste fit eben.
. «Eine Person fo Französisch versteht eine saubere Hand schreibt, auck lM Rechnen Wohl geübt und schon als Scribent bey einem Beamten ei, ^$rc, f sucht Gelegenheit bey einer Canzeley, oder als Atiuaritts emem Beamten wieder unter zu kommen. Bey Ausae- ber dieses kann man weitere Nachricht erhalten. y
Ein
Giesser Wochenblatt.
Nurn. 7.
Dienstags den 12. Februar. 177z, “
Nachricht.
F^S« ergangener Hochfürst,. Regierungs-Verotd. nung das Hypothequenbuch des nunmehro mit dem hiesigen 2lnit canih^ nitten Amts Stornsels, worinnen sich viele Unrichtigkeiten geausirt . un. kersucht und neu gemacht werden solle: so werden alle diejenige wcstd« Schuldv-k|chre,bungen aus besagten. Amt Stornfels, die amtlich co sir. miretsind, mHanven haben, sie mögen alt oder neu sinn, au* ni, welche brs zum Uten Marr annoch ausgestellt werben dörrten . bi-rmie edictalit-r und unter Verwarnung, daß nachmals ihr- Obligat,one« nur für Handschriften gelten sollen, citiret und bedeutet, von dato an ms ium Uten Mart, laufenden Jahrs von ihren Verbriefungen bealaubte und vivimrrte Abschriften an den hiesigen Amtsschreiber Meyer einmt-n° den, wornach solche untersucht und welche richtig, in daö neue Bucb an-. getragen, die Abschriften aber mit gebührender Atteftanon an den Cre ditoiem remittiret werden sollen; wohingegen alle diejenige vor den, , I März ,771- ausgestellte Obligationen, welche mit vorbemeldter Ariella' non nicht beleget werden können, unrichtig sind, dannenhero von denen Creditoribus so gewiß ausgeklagt werden müssen, als künftig solche anderst nicht als für simple Handschriften geachtet werden sollen. Schotten den 2}toi Jan. 1771. * “
Fürstlich Hessisches Amt daselbst.
E. G. O. Mever.


