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in dieser Sache, und der zweyke, nemlich die Schulen erst dazu elnzmich- ten, daß sie dies Lehrbuch mit Nutzen gebrauchen können, ist wohl der schwerste.

Leichter möchte bieg vielleicht einigermaßen bewerkstelliget werden kön­nen, wenn man in öffenklis cii Schulen, in denen sich doch der meiste Un­terricht auf die lateinische Sprache, und das Christenthum erstreckt, sol­che Bucher zum Lesen und erklären wählete, bey denen der Lehrer Gelegen­heit und Materie hatte, die Tugend emzufchärfen, und das schändliche und schädliche der Laster und schlechter Sitten zu zeigen Der Schüler könnte hier um sein Unheil über das gelesene befraget, und wo seine Begriffe un­recht und irrig sind, verbessert werden. Es könnten auch auferdem bit Schuler ihren L tm r alle Tage Rechenschaft geben, wie sie den vorherge­henden Tag zugebracht. Hier würde der Lehrer sehr viele Gelegenheit Has den r Tugenden einzüpragen, und vor Laster zu warnen, und dies würde eines der hauptsächlichsten Mittel zur Bildung des Herzens der Kinder zur Tugend abgeben. Dies würde auch denen Eltern eine Erleichterung seyn, die die Kmder nur für böse Exrmpel und allen Gelegenheiten dazu bewah­ren durften

Es sind noch diejenigen Eltern übrig , die weder Zeit noch Geschick haben, sich mit der Erziehung ihrer Kinder und der Bildung ihres HerzenS abzugeben. Diese können freylich, um ihrer Wicht Gnüge zu leisten, nichts anders thun, als ihre Kinder von allen Gelegenheiten, die sie zu Lastern verführen und an sie gewöhnen können, entfernen. Dies müssen fh aber auch mit aller möglichen Sorgfalt thun. Uebrigens muffen sie die gewöhnlichen Mittel, fo gut als sie können, anwenden.

Bisher ist von dem Hauptstück, und der Grundlage einer guten Er» ziehung, nemlich der Bildung des Herzens und der Sitten geredet wor­den Ich muß auch noch etwas von der Bildung des Verstandes, oder dem Unterricht, in weitläuftigen Verstände beyfügen! denn auch hier sind verschiedene Vorurtheile, die der guten Erziehung in dieser Absicht hinder­lich sind. Ein sehr gemeines, und die Quelle verschiedener anderer ist, daß man den Unterricht der Jugend so sehr einschränket. Ich meine, man hält die Kinder in weiter nichts unterrichten zu lassen, für nöthig, als im Latei­nischen und den Cbristenthum. Und smveit erstrecket sich auch der Unter­richt in den sogenannten lateinischen Schuten. Beydes ist nothwendig, aber auch noch lange nicht genug. Der Verstand mußin der Jugend gebildet, und mit der Grundlage mannichfattiger Kenntnisse versehen werden, wozu in

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