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Im 24sterr Stück unsrer Wochenschrift sind die meiste wichtige Le» bensumstande dieses sürttesttchen Lehrers schon berühret wordm. Weil von feinem Ehestand nicht gedacht mordest ist: so habe folgendes noch hin» zufttzen wollem In den Personalien, welche der von Menö Hanrwke- nrus auf Herrn Johann Steuber D. und Profeff. Theo!, zu Mar­burg , am 5. Febr. i6^z. gehaltenen Leichenprchig, aygehänget sind,wird gemeldet, daß Herrn D. Seeubers stek.Großvatttr, Herr pcterSceu- ber Fürstlich H.ßischer Amtmann zu Homburg an dem Ohm, und dessen Frau Liebste, Elisadetha, gebohrne vonSaxengewestnstye, als die Groß­mutter desselben. ' Diese wurde durch 'frühzeitiges Absterben ihres Ehegat- rens in den Wittwenstand gesetzet, und verheurathete sich an den stetigen Herrn D. Nigrinum. Daher 0. Steuber ein angeheuratheter Enckel dieses berühmten Nigrini gewesen ist. Nigrinus wird in gedachten Per­sonalien wertberühmter SupeEintendens der Grafschaft Nidda und des Bezircks Lllßftld genennet, wiewohl er in Echzel als erster Pfarrer gestan­den, und 160z» daselbst stetig gestorben.

Daß Jeremias Victor unmittelbar auf den stet. D. Nigrinum im Predigamt zu Giesen gesolgec, kann mit grüserer Gewißheit dargethan werden, als jenes, daß Nigrinus der unmittelbare Nachfolger Hcnnch Orthsgewesen fey. Denn nachdem des Nigrini > 779. und rs8o. zum ketzteamahl, wie wir oben anaemerket, in unfern Kirchenbüchern Meldung geschehen: so findet sich sogleich Nachricht von H^rrn Jeremias Y)ütor Sls'Pfarrer zu Giesen, daß er im Jahr 1781. am - oten Octobr ein Söhnlein, Namens Wülhekm / habe taufen lassen, deßaleichen ist ihm r58z.'ein Töchterlein gebohrnen, welches am roten ScvttMbr bemelde- ren Jahres zur heiligen Taust gebracht, und ihm der Name Susanns ist mitgetheilet worden^

Im Taufprotocokk beo hiesiger Skadtkirche wird feiner ersten Frau riebste gedacht mit Namen Christina/ welche laut des Skerbprokocolls 1796. am 7ten Novembr gestorben. Er vecheurathete sich zum andern- mal mit Urfnfc z Herrn Johannes Stippen Pfarrers zu Rodenau verlass'nen Wittib, am rten Febr. ,598. Wiedas Copukakionsprotocoll Der damaligen Feit auswcistt. Ob er mit dieser seiner zweyten Ehegattin . such Kinder gezeuaet, ist aus den Kirchen - ^romcollis nicht zu ersehen. t*' Mit einer seiner ersteren Ehefrau har er noch einen Sohn erzeuget r wel­cher