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Wochenblatt.

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fruchklo« verstreichen, sondern auf dieganze übrige. Lebenszeit Nutzenbrin- g«n sollen. ch»"

tr) Exercikien, als Reiten, Fechten, Tanzen u. f. w. müssen «leidifaW nicht versäumt werden. Sie sind in der gesitteten Welt unenb K-Kriich, und dienen den fleisig Studirenven zu einer höchstnöthigen Be- tvegung, machen auch den Körper geschickt, leicht und gelenkig.

14) Von der Wahl unsres Standes hängt die ganz- Glückseelig. keit unsres künftigen Ledens, und von der Wahl der Wissenschaften , de, neu wir uns in der Jugend widmen, der ganze Fortgang unserS Studi, rens ab. Unglücklich ist d-rs-nig-, der Zeitlebens wider einen Stand, wider -ine Wissenschaft zu kämpfen hat, di- mit. feiner natürlichen Neu auna, mit feinem Geschmack-, mit,einen Fähigkeiten streiten. «Rie wird g -km-iifch zu einet in der W lt möglichen Vollkommenheit gelangen, wenn er nicht in fein rechtes Fach kömmt, und kistenige Wissenschaft er. areift, woiu ihn di- Natur b-siimmt zu haben scheint. Die Vorberei. tungs. Wissenschaften, welch- zu den drei) höhcin lenen, sind wehren, tbeifs anmutkig, gründlich, sicher, und fast allen Menschen gefällig. Die Ködern Wissenschaften selbst aber haben diese Eigcnlchaften nicht in Ken Auq«n aU-r derer, die sich d-nfelb-n ergeben Wenn allo ein Stu. BiienCer mit den ersteren, nämlich den Vorbereifungs Wissenschaften, recht gründlich bekannt ist, und aus der Universität bemerkt, daß diejeni. ae Köh-r« Wissenschaft, wozu er sich, oder vielmehr feine Seltern ihn be- flimmt hatten, feiner Neigung, feinem Geschmack und seinen Fähigkei« «en »uwider ist; so wird er sehr vernünftig handeln, wenn er je eher te lieber davon absieht, und zu einer andern übertritt, in welcher er einen alücklichern Fortgang zu hoffen hat. Wer vielleicht ein ,'üocr# 1 ,n t>6t Arznei-kunst geworden wär-, wird manchmal ein S füllt, »et auf der Canzei. Durch diesen wvhlgemeynten Rath aber will i» niemanden zur Unbeständigkeit und zum Leichtsinn reizen Man muß den Plan seines LebenS und sonderlich seiner Studien so wenig al« möglich verändern, und nicht alle Augenblicke von einer Sach­aus die andre fallen. Es erwächst daraus nichts, al« eine seicht« und schwankende Gelehrsamkeit.

Pi- Fortsetzung folgt künftig.