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Wochenvlatt.

Sechstes Stück.

Dienstage den ften Zebr. i?7<.

Mit Hochfürstl. Hessen Larmstädrischer gnädigsten Erlaubnis.

Practische Rathstbläge , sirr diejenige welche ste . ; nöthrg Haden. *

Qr <de Wissenschaft ist von einem solchen Umfange, daß ihre gründls- fM' cde Erlernung viele Jahre, wo nicht eine ganze Lebenszeit, erfor» dert. Aus dieser sehr bekannten Wahrheit werde ich einige Folgen herleiten, die vielen meiner Leser, welche sich dem ©fuDiren widmen, nütz­lich styn können, und die zugleich elne Anrwv.t auf vorschi.-dcn- enthalten werdm, die ich seit einiger Zeit über diese Materie bekommen habe; welche aber nicht von der Beschaffenheit sind, daß ihre Mitteilung dem Publico weder zur Belehrung noch zum Vergnügen gereichen dürf­te. Die Natur dieses Blattes aber erlaubet mir nicht, jeden Satz or­dentlich auszuführen; sondern ich muß mich begnügen, bloße Aphons- mos Kerzusetzen, und die Erweiterung derselben dem Nachdenken immer vernünftigen Leser zu überlassen.

i) Es giebt gewisse Kenntnisse, die zu allen Wissenschaften unent- behrlich sind, die man als Materialien und Grundstücke des ganzen Ge­bäudes der Gelehrsamkeit ansehen kann, und die folglich ein jeder zu er­langen trachten muß, der sich dem Skudiren widmen will.

r) Hiezu gehören nun zuförderst die sogenannten Humaniora Die Gelehrten sind zwar noch nicht einig, waS für Wissenschaften sie unter diesem Namen begreifen. Grammatik, Rhetorik und Dichtkunst aber rechnen sie alle dazu.

f) Die

Ercmrt rs?. St. 1769.