Ausgabe 
2.4.1771
 
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Ha§d voll gekocht, ferner darein eint £anb voll Küchen-Sass; und ei­nen hawen Schoppen Essig gethan, und dem Vieh zu saufen gegeben.

So bald aber ein Stück Vieh trauret, und nicht fressen will, ist solches nn Statt warm zu halten, fleisig wie oben erinnert zu waschen und zu reiben, und wo möglich warm zu tranckw, von dem gesunden zu s-pa- nren, auch dahin zu sehen, daß diejenige, welche das krancke Vieh war­ten nicht zu dem gesunden gehen. ' .

r . 1 N demselben von der Zeit an kein Futter zu reichen , sondern folgende Mittel zu gebrauchen, vor das erste nimt man: weise Seife i.

Knoblauch ein halb Loch, lasset vieles in einem Schöppen oder et« was mehr warmen Wasser zergehen, und gibt das adgeqossene Wasser des Morgens dem Vieh ein. Dem jüngern, von i. Jahr nemlich, halb so viel, r) mmt man: Wermuth-Kraut r. Hand voll, Calmus>Wur- tzel 3 Loch, Kuchen. Saltz i Loch, kocht damit 2 Schoppen Wasser und gibt davon Abends dem Stück 1 Schoppen warm, dem jüngern die Halbschied.

übrige Zeit dem Vieh nach Durst zu saufen gereichet, warm Wasser, mit etwas * Waitzen - Meel und Salpeter vermischet. Zum Exempel, auf einen Eimer Wasser zwey Hand voll Meel und än­dert halb Loth Salpeter.

Anstatt dieses Trancks kann auch das corrigirte Getranck fo Nro. 4* in der Praservations Cur beschrieben, gereichet werden, und zuweilen auch einmal eine Portion von dem Pulver Nro. 3. gegeben werden; Des­gleichen kann, wann Ruhr oder Durchfall sich ereignet des Tages einmal zwijchen dem übrigen 1 bis z Loch Leinöhl in warmen Getranck gereichet werden.

Wann alsdann nach Gebrauch dieser Mittel ä 5 bis 6 Tagen die Symtomara sich vermindern, und das Vieh wieder anfangt zu fressen, so kann demselben trocken gutes Heu oder Futter gegeben werden, wenig auf einmal aber desto öfter, und alsdann mit dem Gebrauch der vorge- schriebenen Mittel nach und nach abgebrochen mit dem warmen-und ge­sunden Getrancke aber eine Zeitlang noch continuiret werden.

. Verlehneri.

Demnach die eine kleine Stunde von hier gelegene beyde Herrschaft- liche Teiche als ixmlich Der ©dringet Morgen zo Rüchen, Der litifa ler aber zi Morgen hallend, an den Meistbiechende» öffentlich sollen »erlernt werden, und vermög erhaltenen gnädigsten Befehl hierzu Termi- num