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km, Wigand Oreh Stelle befördert wurde. Diese ihm aufgetragene Aemterhat er mir grosem Fleiß unD Rrchm versehen, bis er im Jal-r am 22. Jun. Abends um 9. Uhr, sanft und fertig entschlafen, und in der hohen Kirche zu Marburg zur Seite seines SchwiegervatMs/ unter Begleitung der ganzen Stadt ist beerdiget worden.
Sein Schwiegervatter war Adam Kraft / lateinisch Crato, muthlich Don dem griechischen Wort x<?»tCC., vis, robur,, sonst auch Ve- gerius von veg^ms, kräftig/ lebhaft/ genannt. Derselbe war gebürtig von Stilb/ daher-er auch Fuldentis genennet wird, und sich Adam Fuldentis schreibet, in epilt adGerhardum Steuberum. Er wurde von Landgraf Philipp dem großmüthigen zum ersten S uperint. im Anfang der Reformation zu Marburg über.Den Distrikt an der Mn bestellet, woselbst er auch Prof. Theo), war.
Wigand Orth/ Henrich Orths sntscsüorzu Marburg in Fe« cult. Theoi. war ein naher Vetter desselben. Er verwalkte die Prof. Theol nur 2 Jahr. Nach V.rlauf derselben besuchte er seinen Vatter zu Gosfeld / wo er aber ohne alles Vermuthen von der Pest dahin gerissen wurde, ob man gleich vorher nirgendswo <nvas von dieser leidigen Seuche gehöret hatte. Zugleich starb an der Pest Wigand Onhen Ehrtieb- ste, darauf seine Schwiegermutter , Mutter, Vatter, sein Bruder, Laurentius / Gertrud und Susanna feine beide Schwestern, und darauf die beyde Magde. Sein noch zartes hinterlassenes Kind , stach auch in eben demselben Jahr an Mer andern Krankheit. Sein Alter brachte er nur auf 5 3 Jahre. Siehe Lilemann genant SchenE 1. c. p, na, D.
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Schreibon über einige Vortheile beym Flachsbau. *
So berühmt ihr Flachsbau auch ist; so vieles Garn und Flachs sie, wie ich weiß^zu uns und andern Nationen werfenden, so bin ich doch mit ihnen eins, daß sich bin und Wieder noch sehr ansehnliche. Verbesserungen anbringen lassen. Wenn sie.bey den Licflcindern etwas vorzügliches in dieser Art anzutreffen glauben / sairren sie nichi, denn bloß ihres allmthalben JltZ so
* Aus dem beliebten Hannöverischen Magazin'6;. 1'771.


