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Aufklärung der Sache/ was nämlich den damaligen Zustand der Rests- nlation, besanderS irrGiesm betust, mit Vergnüge« entgehn sche.
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» Daniel (ireifW bat «1 Jahr > t4* laut W in vorigem Blat an* geführten Kaufbriefes noch gelebet. Ihm ist vermuthlich Hennch Grrh, dessen im r; Stück dieser Wochenschrift Meldung geschehen, nachgeiol« art. D-nn dieser wurde ist». Pfarrer in Giesen. Hätte nun jener „och etwa 14 Jahre gelebet, so wäre dieser letztere sein Nachfolger gewesen. ’ v ’ . >. ■
Eine etwa? iveMustlgrte Beschreibung desselben will id) au# Herrn Cantzler E störe kleinen Schriften p. 618 und au« Ctknum genant Sch>en<L m vir. Theol. Marburg p. 73. mittheilen.
Henrich <drrh ist gebohren zu Cälern in Hessen von ehrbaren, wiewohl geringen und armen Eltern. Nachdem er die Schule ju Wetter srequentiret hatte , so begab er sich auf die Universität zu Marburg , und legte sich sonderlich auf die heilige Sprachen, Philosophie und mathema, kische Wissenschaften; hierauf er Ben Gradum Magdtri philofophiae an« genommen. Wegen feiner befondren Erfchning der Jugend vor,ust.hen, wurde er ju Marburg iiipendiakOrmn Ephotus, untr 4 Jahre hernach, Nämlich anno l s4p. im Monat JuniuS, Profeflor philof. natur, und 1 e fo. Decanus in seiner Fakultät; zu welcher Zeit beschlossen wurde, daß er fürohin Profeflor Dialekt,ces, Ethices und Phylices ftpn , und das Organum NNd Ariftotelis Phyficam lebten sollte. Das Decanat ver, waltete er auch im Jahr hernach anno 15$,. weil der damalige Retter Magmficus in eben demselben Jahr, da« Rektorat behielte. Unter ihm sind viele Promottones in gradum magifterii, und sonderlich iffo. am «4 Merz renunciirret worden, unter welchen der weit berühmte Frie, dencd Riesner von Schlitz war, welcher nachhero wegen seiner fut. treflidien mathematischen Wissenschaften, Profeflor zu Paris und prm- ceos mathematicorum genennet wurde. Eben derselve ist e«, welcher Petrum Ramum unterrichtet, dessen Philosophie sich m alle Tb-üc Eu. rovens weit auSgebreitet batte. Im Jahr ist4- Siena er von Marburg nad> Giesen, und verwaltete das Stadtpfarramt daselbst bis da er am ,, Jun. wieder nach Marburg berufen, unBjutProf. Tbeol. ordm. un6 Ephorat der Fürstlichen Stipendiaten, an seines nahen anverwand.


