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Dienstag den r,8tenApril i?fo»

fleiden Cörper wie unsere Erde siebzehn Millionen / oder siebzehn tausendmal tausend in tw Welt. Hut die Marqmsin des Herrn von FonreneN nicht recht/ daß/ wenn man von einem solchen Begriffe auf seinen vorigen zmücke gehet/ darin man sich die W.tt wie ein klein Hausgen von einem Swekweik vorstellet/ einem der Raum zu enge vorkommt/ wie in einem Kasten/ daß man meinet an Luft zum Athemyohlen Mangel zu leiden?

Wir baden daö erste Stück unsere Vorhabens so weit auSgefübret/ als die A'si bt erfordert/ und geben nun auf das andre/ m-d erzehlen die Ursachen/ derent- halber es glaublich ist / daß alle Planeten mit vernünftigen Einwohnern beseht sind. 2>e Sonne also/ die der obigen Anmerkung zu folge nicht in diese Zahl gehöret/ und alle Fixsterne werden zuvorderst ausgeschlossen. Denn da dieselben nichts anders als ungeheure Klumpen brennenden Feuers sind/ so kann sich darin nichts lebendiges auf» halten / es scy denn daß man sie zu einem Quartier der Salamander machen woltte/von den man die ungegründete Meinung gemeiniglich heget/ daß sie in der Flamme leben. Ob die Sonne/ wie sich einige eingebildet/ der Pfuhl von Pech und Schwefel sey/ darin die verdammte Seelen gemartert werden/ lassen wir an seinen -Ort gestellet seyn/ und/ weil wir nicht von verstorbenen sondern von lebendigen Einwohnern jetzo zu re­den haben/ lassen wir sie und dir andere Sterne/ die mit ihr von einerlei) Art sind/ unterdessen leer stehen.

Mit den Planeten aber verhält es sich ganz anders/ der Mond soll der erste seyn den wir betrachten / weil er uns am nächsten lit/ und sich folglich am besten be­schauen lasset. Man sinder in ihm Helle und dunkle Theile. Jene aber sind uneben und bücke,icht mit grossen Erhöhungen und Vertiefungen versehen; diese aber sind gleich und eben / als wären sie abgedrehet. Da nun/ wenn wir den Erdboden von einer solchen Ferne ansehen könnten / wir das Meer dunkel aber gerade / die Erde Helle aber uneben voll Berge und Thäler eben so sehen würden/ wie wir kaum vom Monde beschrieben; so müssen in ihm Die schwärzliche Gegenden Meere seyn / und die Helle fe- ste Erde. Jene müssen der darin sichtbaren helleren Flecken halber mit Inseln und Klippen'/ dieie aber mit Thälern und Bergen/ davon man die Schatten so gar ganz genau erkennen kann/ versehen seyn. Der Mond ist ferner mit einer Luft umgebe,,/ in der die Dünste aufsteigen und nieder sinken/ er wird auch von der Sonne beschie­nen und erwärmet. Wer wollte also zweifeln, daß in einem so grossen und bequemen Blade nicht auch Pflanzen wachsen sollten; da man von allem/was dazu erfordert wird/ völlig versichert ist/ bis auf den fruchtbaren Saamen/ den man nur vermachet. Sol­che,gestalt also ist Der Mond Der Erden ganz ähnlich / und Da Die andern Planeten um unsre und Die andere Sonnen mit jenem überein kommen; so si>,d alle Planeten sol­che Eöwer wie unsre Erde. Warum soll also unser Erdboden allein bewohnt und an­dre/ Die zum Theile viel grösser und bequemer sind/ sollen öde und wüst liegen? Sol­che Gedanken schicken sich nur/ wenn man die Erde/ als das Haupksiück der Welt m der Mitten ruhend und die andre himmlische.per als kleine Lichtergen um,en<i ter»

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