Kieffer Wochcil-Wlakt,
Num. XXXIV.
Dienstag den 2.5. Aug. jyyo.
Mir Hochfürstl. Hesscndarmstädtischcr gnädigsten Erlaubniss.
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IS| 8 0 &’ne vornehme Person/ die an unsermWochenblatt Gefallen hat/ver- langte eine Abhandlung von der Verhälmiß des Spieles gegen dar Getrtz der Natur darin zu les«'.. Weil nun Joh- Barlx-vrae in dem ersten Capitel des ersten Buches seines französischen Tra- ctatS vom Spiele die vorgelegte Aufgabe sowohl aufgelöset/ daß wir nichts daran zu verbessern finden/ so erscheinet allhier dessen fteye Uebersetzuna/ darin behauptet wird
Daß das Spiel an und vor sich selbst, sofern es nicht miS» braucht wird, eine ganz gleichgültigeSache fty.
ES ist gewis/ daß der Mensch nicht in die Welt gesetzt worden/ um sein tebm mit Essen/ Trinken und Faullenzen zu zubringene alles zeiget im Gegentheil/ «rsey von dem Schöpfer dazu gew-edmet/ dass er sich/ soviel ihm möglich ist, mit etwas nützlichem und ernsthaftem beschäftige. Der natürliche Gebrauch aller unsrer Vermögen zielet offenbar dahin ab. Wir haben den Verstand zu keinem andern Ende/ alö damit zu denken; wir haben Hände und Füsse / um damit unsre Handlungen auszuführen. Wer wollte glauben/ daß unö solche Geschicklichkeit/ solche Fähigkeit/ lolch« Einsicht/ alle solche wunderbare Gaben / wodurch wir zu Wissenschaften und Künsten aufgckeget sind / in der Absicht sollten mitgetheilet worden seyn/ damit wir fit in einem weichlichen Müßigang/ oder in einer beständigen Unachtsam-
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