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§4 Gresser Wochen-s Blatt/ Num. VIII.

Lobt Artischocken/ Spargen/ öidbfii/ Lobt rmtich/ Gurke,»/ Kraut-Salat/ J»r möget Kohl und Dohncn lieben / Und Zucker Erbsen uud Sp >iat / Sa «"iss jedoch vor diese" allen / Der Preis nur aus Kanosseln lallen-

Sp'echt nur man kann sie nicht verdauen/ Sagt nur sie seyen raus und schlecht/ Man f6:ue sie zwar wohlfeil bauen/ ZZjeranien hätte ich zwar recht/ Llllein sie andern vorznzlehen/ Das, sey <m mehr als schlecht Bemühen.

Allein gedenkt ob von Gemüsen/ Nur eines noch so nützlich sey. Ist eines zätter zu geniesen/ So stimm ich euch zwar hierin bcy $ Allein/ das muß man doch Mimen/ Daß dies das nüzlichste zu neunen.

Jedoch weil sich der Mittag zeiget/ Ich aber herzlich hungrich bin/ Und meines Liedes Ziel erreichet/ So stell ich Kiel und Linke hi»/ Und bitte / last Kartoffeln kochen Doch sechs mal noch tu dieser Woche».'

An neuen Büchern sind bey dem Verleger angekommen:

Johann Carl König Selefta Juris publici novillkma l-terTheil 8V0 Frank» furt 174% JO. fr.

Vollständiges Register über den drepzehenden biß i8(en Theil 8vo Ulm 1749. 16 kr.

Marburgifche Veyträge zur Gelehrsamkeit 4teS Stück 8po Marburg 1750. 16. Kreutzer.

Genealogisch-Historische Nachrichten r;8ter Theil 8voLeipzig 1750. 8,fr. m. Henrich Daniel Müller Nachrichten aus dem Reich Christi jtes.Stück 8vo Giessen 1749. 8. fr.

Friedr. Christ. Hahn heilige Reden über die blutige Leiden JEsu 8vo Frackfurl 1710. 16. fr.

Christoph Gottlob Grundig / Geschichte und wahre Beschaffenheit der heutigen Deisten und Frcydenker 8 Cöthen 24. Fr.

Joh. Gottfried Hirsches Erbauliche Paßions-und Communion-Reden 8vo Leipzig ?o. kr.

Joh. Georg Estor/ Anmerkungen über das Staats-und Kirchen-Recht. 8vo Marburg. i7fo. 1. ff

Dieses Wochenblatt wird alle Diensttage allhier bey dem Verleger.Johann Philipp Krieger Denjenigen, so auf ein Jahr mit 2. ff oder auf ein halb Jahr mit I. fl. praenumeriret, zugesendet; auch wird das Stück einzeln vor kr. abge­geben. Drejenigen so dieses Wochenblatt zu halten sich annoch entschliessen wollen, belieben die Vorausbezahlung auf hiesiges Postamt einzusenden, so wird man auch mit den bereits heraus gekommenen Stücken dienen.

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