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Gresser Wochett--Blatt/ Nurn. XXIX.

bedeckten Ort gebracht werden/ indem es sich gar gem erhitzt und auszuschlagen vfieget. Wenn man an diesem Kraut bleiche Spitzen bemerket/ die vor: Beschä­digung einer schwarzen Raupe herrühren/ so ist es Zeit di« Luserne zu schneiden/ damit dieses Ungeziefer/ welches stirbt / so bald die Pflanze umgehauen i|i / nicht wei­ter um sich greift. Den Saamen darf man nicht eher als im andern Jahr nach der Aussaat einsammlen / wann das Kraut in diesem Jahr zum dritten mal hervortrei­bet. Man last alsdann die Stengel etwas starcker werden und schneidet die Frucl-t mit dem Anbruch des Tages ganz behutsam ab/ wann der Saame ansängt auszu» fallen. Sie werden in der Sonne gedürret und in einem Tuch ausgedroschen. Wann das Feld nicht mehr im Stand zu tragen ist / so kan man dasselbe entweder mit einer Hacke ausgraben/ im Herbst pflügen und im Mertz wieder besäen/ oder welciies besser ist «in ander Feld darzu erwählen/ und das andere Luserne Feld durch fleißige Wässerung zur Wiest machen. Dieft Wiesen bringen eine dem Klee ähn­liches Kraut hersür / welches man gut Heu nenyet / und dauren in diesem Zustand ei­ne geraume Zeit. Bey der Fütterung der Luserne muß man die Vorsicht brau­chen/ daß man solche/ weil sie allzu nahrhaft ist/ dem Hornvieh niemals grüne/ son- bem gedürrt und die helft« mit Stroh vermischt geb«. Den Pferden hingegen kann man nicht zu viel davon geben.

Vlcu angekommene Bücher.

Johann Leger allgemeine Geschichte der Waldenser oder der Evangelischen Kirchen in denThälern von Piemont/ mit vielen Kupfern/ aus dem französischen über» fttzt von Hanß Friedrich Frepherrn von Schwenitz mit einer Vorrede/ Sieg­mund Jacob Baumgarten / 4to Breßlau i?fo. 4-fl. fo.fr.

Onania oder die erschreckliche Sünde der Selbstbesteckung / 8. Franks. 17fo.4f.fr. Marburgische Beyträge zur Gelehrsamkeit stes Stück8.Marb. i?fo. if.fr.

5u verstreichen.

Künftigen Dienstag über acht Tag als den -s.Jukii/ Vormittags um ,. und Nachmittags um x. Uhr/ wird in des verstorbenen Herrn Ate (Tor Schillings Behau- «ung/ allerhand Haußrarh/ dabey unter anderm eine gute Schlaguhr und ein Nacht­wecker an den Meistbietenden verkauft werden.

AVERTISSEMENT.

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