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WWr Mochcil-Wlath

Num. XXXIII.

Dienstag den 18. Aug. lyyo.

IHit Hocbfurstl. Hestendarmstädtrsther gnädigsten Erlaubnis.

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WdSzß Vom Selbstmord. -..

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Ä>'K 55 Kor wenige« Tagen / nämlich mn ufon dieses Monaths / -trug .sichz B/E A !«/ daßom Gefangener in hiesigem Stockhause/ Der .dem Verlau-

f£H "ach ein geringes und nich^ ausnehmend strafbares Verbrechen

KX,1;'(CV.' te .T.n; mir einem s.xy f-llst . .. Kchr.- . ritte. , se abscheuliche und unmenschliche That ist zwar in unsren Gegenden nicht so gemein/'als an andern -Orten z. E- in Engeland/ wo nun alle Wochen von einem oder etlichen Selbstmördern höret; gleichwohl aber ist sie so-selten nicht/ daß »narr nicht Ursache halte /in beherzigen / daß auch der Versi'chrer unter uns geschäftig

und die unsren Seelen gestellte Gefahr.groß ist. Eine Gefahr die deswegen ganz ent­setzlich ist, 'weil sie denjenigen / Der darin umkommt in ein mit keiner Kunst und keinen Worten zu beschreibendes Elend und unerträglichen Aammer stürzet. -Wir lassen uns . daher den betrübten Vorfall zu einer Gele-etihci't dienen/ von dem Selbstmord'eine- moralische Betrachtung dem geneigten Leser auf diesem Blatte vürzulrgeu/ worin die

- Abscheulichkeit dieser Sünde an den Tag gcleget/ lind die-blendende Gründe her Ent- schuldigung aufgelöset werden/in der Absicht/sdaß'man sowohl diesesbe gebührend, anzu- sehen/ als auch gegen dir Versuchung/ woreiihman durch Lönliche Zulassung verfalle kann/sich zu wehren wissen.'

Niemand sehe Den letzten Endzweck vor überstüsssg an./ nnd-.denkt: auf einen so verzweifelten Anschlag mich selbst um das Leben zu bringen werde ichgewis nicht ver- ' fallen/ meinetwegen hätte man mögen ohne Sorgen schn. Denn GOtt sey gelobet/ daß die vcmid;te Gedanken und Vornehmen.nicht so allgemein sindDrr da stehet

Kk aber/