Einzelbild herunterladen

z»4 Gresser Wochen-Blatt/ Num. XLI.

gernreister. Liv.7.DiesemusicnjenesseincBefehle erkennen.Liv. 8. Fabius Maximus/ Der Diktator / ließ dem Vmgemeister C. Servilius/ Der ihm mit Dem Kriegsheere begegnete/ sagen / daß er ohne Häscher als eins Privatperson zu ihm kommen solle/ und er gehorchete. Plut.rrch. in Fabio p. 313 Liv. 22.11. Zu Den er­sten Zeiten hatten die Diktator Das Vorrecht/ daß von ihnen nicht konnte appel­lieret werden. Nachher aber wurde es ihnen entzogen. Ftftut voce Op­tima lex. Wenn dieses eigentlich geschehen/ ist nicht wohl auszumachen/ indem das/ waS man aus dem Livius $. 5 s. von dem andern Gesetze des V. Valerius und Dcö M. Horatius schliessen könnte / sich mit dem/ waS er L. 4. c.i-, meldet/ nicht rei­men laßt. DaS Epempel/ daß wirklich in der Stadt Rom von dem Diktator ?. Papirms Cuisor/ welcher den Obei befehlshaber der Neuterey Q. Fabius Rulli- anus/ der wider seinen Befehl die Feinde angegriffen und gcscl lagen hatte/ wolte hinrichten lassen/ an das Volk appellieret worden/ erzählt Lwiuo s.

18) Die Macht über alles war allein bei) dem aanzen römischen Volke. (Cuer. de Ha- rtisp refp. § n. Poiyb. l. 6, p. 46z.) und blieb auch bei) ihm unter den Dictatorn. Liv.. 8. r;. Diese erhielten nur die Gewalt über alles / was zu Ausführung der Geschäften gehörte/ weswegen sie bestellet wurden. Die Verrichtungen aber / wo­zu inan sie erwählte/ waren verschieden/ als a) das Obergebi.tb im Kriege zu füh­ren; Liv. 2. 18. & 19. L.3.C.Z6. u.f.to. b) Ünt rsuchungen wegen niedriger Ver­brechen aiizusiellen; Liv. 4. IL. 9. c. 26, c) oder dieser bevden Samen halber; Liv 6. 11. d) den innerlicher, Unruhen von veiscdicdenerArt ju ftcuren; Liv. 6. 3 8. L. 7. c.; 9. Liv. Epitom. L. 11. cum not. Sigomi. e) einen Nagel in einem Tempel ein zuschlagen; Liv- 7.3*. L 8 c. 18. L.y. c. 2g. f) Der Versammlung des ganzen Volks vorzustehen; Liv. 7.1.1. L. 8. c. «6. & Z5.L.27.C. 5. g) diese und die Spiele zu halten; Liv. 27.h) Feverlage anzuordnen; Liv. 7.28. i) den Rath zuer­gänzen Liv. z3.13. Die Dc'akor/ welche den Krieg zu fuhren gemacht wurden/ und derer über dreysig in den Geschichten Vorkommen / hatten in Kriegssachen die größte Gewalt/ und da Die Bürgermeister in Den Feldzügen tausend Schritte von der Smdt die Schuldigen ohne Appellation verurtbeilen und strafen konnten; (P»- lyb. L. 6. p.461. Liv. 20.) so kam ihnen dieses Recht noch vielmehr zu. Von

diesen Dictatorn / wovon ich haupksächlieh handele/wird daher gejagt/ daß ihr Be­fehl allizeit/ als der Wille eines Gottes beobachtet worden/ und daß kein anderer Ralh gewesen/als ihnen zu gehorchen. Liv. g. 34. L.z.c. ig.

19) Länger dorfte ein Diktator ohne Verordnung des Raths seine Stelle nicht behalten. cic. dc Legg. L. 3. c.;. Dig. §: ig. d< Orig. iur. Auf dessen Begehren aber blieb M- Furius Campus bei) seiner zwevtm Diktatur über Die Zeit. Phaarch. in Ca­millo p, 2f6. Die meisten legten diese hohe Würde vor Der Zeit und wenn sie ihre Verrichtungen zu Ende gebracht hatten / nieder. L. Quintius Cincinnatus und Maniercus Amrilius thaten es den seu szehenden/ und Q. Servilius Priscus den achten Tag/ nachdem sie in solcher Zeit Die Feinde völlig überwunden hatten. Liv. 3.29. L. 4. c. $4- & 47. Ich beobachte noch/ daß Wolf Iur. nac. pan, 8. §, 2f7. not.

meinet/