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Messet Dochtk-Wlatt,

Num. X.

Dienstag den io. Marti! 1*750.

Mit Hochfürstl. Hessendarmstädtischer gnädigsten Erlaubnis

Des Nömischen Dichters Quintus Horatius FlaccuS achtzehender Brief des ersten Buchs.

_________________________________________ Und

*) Horatiue hat diesen Begriff der Tugend/ daß sie in mediocritate, in der Mit- tclstrase/ bestünde/ vom Äristoteles a> genommen. Nicht zu gedenken/ dass die wahre Tugend einen viel edleren Grund habe: so ist gegenwärtiger Bguff theils

hX!> MMk enn wir dich/ Lollms / und deine Treue kennen/ "WH So wilst du wol ein Freund/ doch nicht ein Schweich. ler siyn.

So wert der Huren Pracht und Weiber Schmuck sich , trennen/

Nicht naher stimmt ein Freund mit dem Betrüger ein.

Doch diesem Lasier steht ein grösseres entgegen/

Die Grobheit/deren Zahn/ tobt er gleich noch so sehr/

Sich ganz verwegen rühmt/ den Unrarh abzufegen/

Nicht anders als ob daö aufrichtig redlich wär- Die Tugend stellet sich in dieser Laster Mitten */