Gießer Wachen- Blatt/ Num. xxvil.
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in Wissms^aften UNS tiefer cinlassen wollten. UebklgtNs ist es auch bekanntermassen ?Um "Sb<«r«Gedatikm -mjuschlckm. aber hin« ->«!» fldtbtt«/ hm« nicht tum allgemeinen Nutzen CienenDe/ hin« ju Verdruß Anlaß gebend«/ und keine schmu. tzige/ wie von allen dies-n Arten bisher eingekommen und m unferm Archiv cm jedes «us seiner eignen Ursache aufgehoben wird.
* 1 M?er nicht weis/ wozu das Wochenblatt bienet/ der lese den jetzt angeführten ^storbericht/ und vergleiche einen jeden Auflatz damit. Daß die AbhaMungcn nicht zusammen hangen/ kommt daher/ weil man kein Buchd sondern em Wochcn- blatt schreiben will. Man verlangt also weiter nichts/ a.s daß ein Bogen m>t |id) «elbst »usammenhängt/ und läßt vor daß mehrere etwa mit der Zeit ^n Buchbmi. er sorgen/ der cs einem jeden in der Ordnung heften kann/ wie es ihm gefallt. Wer dergleichen Blätttr/ Anzeigen u. s. w. gesehen hat/ der wird verstehen/ daß solche Schriften mcht^nd^s^y. un^n ^Lxgen sich eine Pasquille befände / wäre imstande uns das Geblüth wann zu machen/ wenn wir nicht bedachten / daß unmöglich von Leuten / die wehrt sind/ daß man sich ihremhalber erzürne/ also S^utthci- lctweiDen könne. Weis man denn wohl/ was eine Pasquille ist? Es ist nöthig/ daß wir hier nicht selbst reden/ und Anlaß geben zu denken/ als wollten wir durch uber- flüßig scheinende Einschränkungen uns heraus wickeln. Wir fuhren also an/ waS ch)erc Gottsched im Uten Theile der vernünftigen Tadlcrmncir S^74 .davon schreibt.! Es heißt also: Eine Pasquille ist/ meiner Einsicht nach / eine Ccbitft/ da- buid) sich ein boshafter Mensch/ aus Feindschaft/ Rachgier oder Neid/ be» mühet den guten Namen rechtschaffener Leuten zu kränken: indem er ihiieli em» weder ^ehl^r da'innen vorrüchet/ die sie nicht an sich haben; oder doch die klcr- ne» Mäugcl / Centn fit als Menschen unterwerfen |m6/ |U sl,S’. .-‘'X.1'* P mach,/ ober fie auch sonst durch grobe Schimpfwort« und rmjuglr*« gttd ns. Ä« Satire bmgeaen ist, f«: rct er sott/ nah mein in Begriff«/«i. 7-RS/ darinnen ein «shlgesitteeer Moralist« ans mii-rlichem UnreiUc.ruber älleu / was tboriebe/ lasterhaft und ahgelehmackt ist/und aus cirriaein Vera la,wen*-Uns unmrsrLndrg« West»obfebafe uitb breaUgemcmc eSIucFldig# SefÄäU f«^««/ Kd bemühet / di« irrigen Meinung«» / boenSttrm ’S in ö rtrlebtHent ®«b:md>en feiner Zeit ,u entdecken/und so adfcheulrch Udtt ohl äuch UcherUch al-Mtnalm/ daß selbst die Freund« der»lb«n aiisang-n »En/sich darüber m« künftige i» todm.u. Wir haben m»t nüthig mehrere an. ufffen wenn liian wiü/ kann man hieran« den UntertoeiD genugsam erhnnen. Ä uni aubetrift; (o ist erstlich unsre Meinung nicht/ i«mand auMapsen/ solidem ein« allgemein« Moral vorjuschreiben/ di« sich ftderman kann gesagt ,ei>n lassen; uitd roaita « meinen mir Niemand insbesondre. Daß die hüt« Auslegungen machen/ £ „„„ wir nicht/ und das wird man un6 hoffentlich nicht Mtchnent besonder«
to wir &it W»»f<liiri«n/ M Niemand je Mein« ist/ als tw getroffen
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