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D r'ettstag -en 7 April. i7fo; m

ßcti aus/ werden Würmgm / durchbeissen die Frucht/ und hangen mit ihrem @e« spinst ein Korn an das andre / so daß sie wohl ganze grosse -Haussen mit einem dicken Spinnengetvebe überziehen. Doch bleiben sie meistens auf der Oberfläche und drin­gen nicht in die Tieffe.

Man hat diese schädliche Gäste theils mit bitkern Kräutern/ theils mit He- rmgslack / Vitriol / Süjwasser / Knob'auch u. s. w. zu vertreiben gesucht / allem mit wenigem Vorkheil/ vielmehr mit Schaden am Geschmacks des Korns. Die Königliche und Churfürstliche Cammer zu Hannover hat den zzfen Jenner 1747 folgenden an vielen Orten hernach mit erwünschtem Erfolge angewendeten Vorschlag bekannt machen lassen.

Die Löcher auf den Fruchtböden müssen einen/ höchstens anderthalb Fuß hoch von den Boden entfernet/ und einen Fuß ins gevierde groß/ oben mit ei­ner Klappe/ statt der Läden versehen feyn/ wodurch Sonnenschein/ Regen» und Schnee abgehalten wird. Das Licht muß durch andre kleine Fenster einfallen. Vor den Vögeln bewahret man die Frucht durch Netze/ womit alle Oeffnungen zugemacht werden. Auf diese Weise durchstreichet eine kühle Luft den ganzen Raum/ und hält das Ungeziefer ab/ daß es nicht auf den Boden kommt. Ferner vom ersten April an bis zu Ausgang des Septembers wird die Frucht alle Woche zweymal / in den übri­gen Monathen aber nur einmal gewendet und umgeschlagen/ und die Böden rein gekehret. Sollte aber der Wurm bereits in das Korn gekommen feyn/ so lasset man es durch die Rolle laufen / kehret die zur Seiten herausfallende leichte ausgesieffene Körner und die hinten hervor fliegende Spreu mit den ebenfalls ausgcworfenen Wür­mern zusammen/ und verbrennet sie, oder giebt sie den Schweinen. Das also ge­reinigte Korn muß alle Tage umstochen werden / damit die beständig incommodirte iibfig bindende Würmer davon laufen/ uni auf dem Boden tod getretten werden. Im Anfang des Frühlings muß man zusehen / daß die in den Mauren vom Winter her verborgene Thiergen grtödtet werden. Wenn das Kornmagazin freysiehet / so ziehet man mit Theer/ Wagenschmier oder Terpentin einen drey bis vier Zoll breiten Strich aussen um das ganze Gebäude herum/ damit dem Ungeziefer das Aufsteigen gewehret werde.

Ein Mitglied der Königlichen Englischen Societdf der Wissenschaften zu London/ Herr Haies hat noch einen andern Rath gegeben/ der ganz und gar unfehl- bahr ist/ und zugleich wider die^Rattcn und Mäuse vortrefliche Dienste thut. Der Anschlag/ die Jnseckten mit Schweftlrauch zu vertreiben/ ist zwar schon alt/ aber niemand hat vor belobtem Manne angegeben/wie man ihn im grossen anzubringen ha­be. In den Fsuchtbüden müssen demnach/ und zwar unter dem Getrende selbst/ das nubt dick aufgeschütret siyn Mrf/ viele Löcher wie ein Gulden groß gebohrs// und damit das Korn nicht durchfalle mit einer Art von Siep verwahret werden. Unter dem Boden/ oder wann deren mehrere über einander wären / unter dem untersten Bo­den legt man verschiedene Haufen mit nassem Sande/ und stellet eiserne oder irrdene vier/